1. FC Köln kassiert 98.500-Euro-Strafe nach Pyro-Chaos gegen Gladbach
Elias Lehmann1. FC Köln kassiert 98.500-Euro-Strafe nach Pyro-Chaos gegen Gladbach
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den 1. FC Köln mit einer Strafe von 98.500 Euro belegt, nachdem Fans während eines Bundesliga-Spiels Dutzende Bengalos und Rauchbomben gezündet hatten. Die Vorfälle ereigneten sich vor, während und nach der Partie gegen Borussia Mönchengladbach am 8. November 2025 und führten zu einer kurzen Spielunterbrechung.
Anhänger des Kölner Vereins entzündeten mindestens 56 Leuchtfackeln und 30 Rauchbomben, wodurch sich dichter Rauch über dem Spielfeld ausbreitete. Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel in der zweiten Halbzeit für zwei Minuten, bis sich die Sichtverhältnisse wieder verbesserten.
Das DFB-Sportgericht entschied, dass ein Teil der Strafe – bis zu 32.800 Euro – in Sicherheitsvorkehrungen oder Maßnahmen zur Gewaltprävention fließen kann. Diese Entscheidung reiht sich in ähnliche Sanktionen gegen andere Bundesliga-Clubs im Jahr 2025 ein.
Den höchsten Strafbescheid erhielt der Hamburger SV: Der Verein musste 503.400 Euro für Pyrotechnik-Verstöße in Spielen am 2. November und 7. Dezember zahlen. Auch Borussia Mönchengladbach wurde im selben Zeitraum mit 75.000 Euro wegen Fehlverhaltens seiner Fans belegt.
Das Urteil des DFB unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, gefährliches Fanverhalten im deutschen Fußball einzudämmen. Der 1. FC Köln hat nun die Möglichkeit, einen Teil der Strafe in die Verbesserung der Stadion-Sicherheit zu investieren. Der Verein muss künftig strengere Kontrollen durchsetzen, um weitere Verstöße zu verhindern.
Köln's Pyro Pattern: New Incident and Historical Fines
The club's pyrotechnic issues continue to escalate. In February 2026, fans lit over 50 pyrosticks during a Bayern Munich match, risking fines exceeding 100,000 Euro. This follows a 631,000 Euro penalty in 2024 for similar violations. A 2024 away game at Hoffenheim also saw fans ignite 21 Bengal flares and 8 smoke bombs, resulting in a 57,000 Euro fine.






