11,5 Millionen Euro für Essens neuen FutureWaterCampus und nachhaltige Wasserforschung
Elias Lehmann11,5 Millionen Euro für Essens neuen FutureWaterCampus und nachhaltige Wasserforschung
Die Universität Duisburg-Essen erhält 11,5 Millionen Euro für ihren neuen FutureWaterCampus, ein Forschungszentrum, das sich auf nachhaltige Wasser- und Abwassertechnologien konzentriert. Wie offizielle Stellen mitteilen, handelt es sich dabei um einen bedeutenden Schritt für die Hochschule und die wissenschaftliche Gemeinschaft der Region.
Die Förderung wurde formell von Oliver Krischer, dem Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, bekannt gegeben. Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßte die Entscheidung und bezeichnete sie als starkes Signal für den Essener Forschungsstandort. Die neue Einrichtung wird Teil des wachsenden Innovationscampus am Thurmfeld im Norden der Universität.
Am FutureWaterCampus werden Forscherinnen und Forscher an zukunftsweisenden Themen wie Algenforschung, Membrantechnologien und Photokatalyse arbeiten. Ziel des Zentrums ist es, die Lücke zwischen akademischer Forschung und Industrie zu schließen und so die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in praktische Anwendungen zu beschleunigen. In den vergangenen fünf Jahren erhielt kein anderes Projekt zur Wassernachhaltigkeit im Land eine Förderung in dieser Höhe.
Der FutureWaterCampus wird als Knotenpunkt für Spitzenforschung im Wassersektor fungieren. Die Bereitstellung von 11,5 Millionen Euro unterstreicht das Engagement der Region für nachhaltige Technologien. Das Vorhaben soll die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen weiter stärken.






