11 May 2026, 08:04

20-Jähriger rast ohne Führerschein und gedopt in Düsseldorf in Mercedes-Unfall

Schwarz-weißes Bild eines schwer beschädigten Autos am Straßenrand mit einer Gruppe von Menschen, die es inspizieren.

20-Jähriger rast ohne Führerschein und gedopt in Düsseldorf in Mercedes-Unfall

20-Jähriger rast mit Hochleistungs-Mercedes in Düsseldorf – ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss

Am Samstagabend verlor ein 20-jähriger Mann in Düsseldorf die Kontrolle über einen Hochleistungs-Mercedes und verunglückte. Der Unfall ereignete sich gegen 18:20 Uhr in der Nähe der Kesselstraße. Wie die Polizei später feststellte, besaß der Fahrer keinen gültigen Führerschein und stand unter dem Verdacht, unter Drogeneinfluss gestanden zu haben.

Dem Mann war der Führerschein bereits zuvor wegen mehrfacher Drogenvergehen entzogen worden. Nach dem Unfall ordneten die Beamten eine Blutprobe an und beschlagnahmten das Fahrzeug. Nun drohen ihm strafrechtliche Konsequenzen wegen rücksichtsloser Fahrweise, Fahrens unter Drogeneinfluss und Fahrens ohne Führerschein.

Der Vorfall fällt in eine Phase, in der die Polizei Nordrhein-Westfalens (NRW) eine neue Verkehrssicherheitskampagne startet. Unter dem Hashtag #LEBEN richtet sich die Aktion gegen gefährliches Verhalten aller Verkehrsteilnehmer – von aggressiven Autofahrern über Radfahrer, die Rotlicht missachten, bis hin zu unachtsamen Fußgängern. Entwickelt wurde die Initiative in Zusammenarbeit mit Verkehrspolizisten, Streifendienstmitarbeitern und Polizeidirektoren.

Innenminister Herbert Reul betonte die Bedeutung der Kampagne und verwies darauf, dass sie von Beamten mitgestaltet wurde, die täglich Verkehrskontrollen durchführen. Ziel sei es, Verstöße konsequent zu ahnden und gleichzeitig Risiken für besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Radfahrer und E-Scooter-Fahrer aufzuzeigen. Im Rahmen der Aktion sollen in ganz NRW unangekündigte Kontrollen stattfinden, um schwere Unfälle und Todesfälle zu reduzieren.

Gegen den Fahrer wird weiterhin wegen mehrerer Straftaten ermittelt. Parallel dazu wird die #LEBEN-Kampagne in ganz NRW ausgerollt – mit verschärften Kontrollen und Aufklärungsarbeit. Die Behörden setzen auf präventive Maßnahmen durch sichtbare Polizeipräsenz und klare Konsequenzen bei Verstößen, um vermeidbare Unfälle zu verringern.

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