64 Einsätze in 24 Stunden: Iserlohner Feuerwehr kämpft gegen Großbrände und Explosionen
Lara Lang64 Einsätze in 24 Stunden: Iserlohner Feuerwehr kämpft gegen Großbrände und Explosionen
Rettungskräfte in Iserlohn hatten einen hektischen 24-Stunden-Einsatz mit über 60 Notfällen – darunter zwei Großbrände in einer Sümmerner Gerberei
Die Einsatzkräfte in Iserlohn erlebten einen außergewöhnlich fordernden Tag: Innerhalb von 24 Stunden mussten sie mehr als 60 Einsätze bewältigen, darunter zwei schwere Brände in einer Gerberei im Stadtteil Sümmern. Beim ersten Feuer brach ein Brand im Abgassystem aus, später verursachte eine Explosion Verletzungen bei zwei Arbeitern und beschädigte einen Schornstein so stark, dass er einzustürzen drohte.
Der Tag begann bereits früh: Gegen 10:15 Uhr wurden die Feuerwehrleute zu einem Baum gerufen, der auf eine Straße zu stürzen drohte. Um 11:30 Uhr folgte ein Fehlalarm in der Matthias-Grote-Halle, der jedoch ohne weitere Maßnahmen blieb.
Um 13:25 Uhr wurde dann ein Brand im Abgassystem der Gerberei gemeldet. Feuerwehrkräfte aus Iserlohn und die Freiwillige Feuerwehr Sümmern löschten die Flammen schnell. Doch weniger als zwei Stunden später, gegen 15:30 Uhr, erschütterte eine Explosion dasselbe Betriebsgelände. Zwei Mitarbeiter erlitten leichte Verletzungen, und die Detonation beschädigte einen Schornstein so schwer, dass er kontrolliert gesprengt werden musste.
Das Feuer griff auf etwa 50 Quadratmeter des Daches über, was einen Großeinsatz erforderlich machte. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr, Rettungssanitäter, Rettungshubschrauber sowie Spezialeinheiten für die Funkkommunikation. Parallel dazu rückten andere Kräfte zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn und einem Gebäudebrand in der Windhügelstraße in Letmathe aus.
Insgesamt registrierten die Einsatzleitstellen zwischen Freitag, 7:30 Uhr, und Samstag, 7:30 Uhr, 64 Alarmierungen. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen zur Brandursache in der Gerberei aufgenommen.
Die beiden Brände in der Sümmerner Gerberei führten zu leichten Verletzungen und erheblichen Gebäudeschäden. Die Behörden werden die Umstände der Feuer nun genau untersuchen, während die Rettungskräfte auf eine anspruchsvolle Schicht zurückblicken. Die Vorfälle zeigen, wie schnell und koordiniert die Einsatzteams in der Region auf mehrere Notfälle gleichzeitig reagieren müssen.






