08 April 2026, 06:04

Ab Oktober 2025 wird die elektronische Patientenakte für alle Pflicht

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von formell gekleideten Männern, die vor einem Gebäude posieren, mit Text unten, der "Medizinische Fakultät der Universität New York und die Gründer des Medizinischen Departments" lautet.

Ab Oktober 2025 wird die elektronische Patientenakte für alle Pflicht

Ab Oktober 2025 müssen Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken in ganz Deutschland die elektronische Patientenakte (ePA) nutzen. Die neue Regelung soll Medikationsfehler verringern und die Patientensicherheit erhöhen. In Dortmund begrüßen Apotheken die Umstellung bereits – trotz noch bestehender technischer Herausforderungen.

Die ePA gibt Behandlern einen besseren Überblick über alle verschriebenen und abgegebenen Arzneimittel. Dadurch lassen sich gefährliche Wechselwirkungen vermeiden und Behandlungsfehler reduzieren. Aktuell können Dortmunder Apotheken über die Gesundheitskarte drei Tage lang auf die elektronische Medikationsliste eines Patienten zugreifen.

Ab dem kommenden Jahr dürfen Apotheken auch eigene Einträge ergänzen, etwa zu rezeptfreien Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln oder anderen nicht verschreibungspflichtigen Therapien. Die Patienten behalten jedoch die Kontrolle über ihre Daten: Sie können den Zugriff für bestimmte Einrichtungen über ihre Krankenkassen-App sperren oder direkt bei ihrer Versicherung anfordern.

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Das System basiert auf der Telematikinfrastruktur, die noch mit technischen Problemen kämpft und weiter optimiert werden muss. Dennoch sehen Dortmunder Apotheker in der ePA einen wichtigen Fortschritt für die Behandlungsqualität. Sie betonen, dass alle sensiblen Daten vertraulich behandelt werden und ausschließlich dem Wohl und der Gesundheit der Patienten dienen.

Die verpflichtende Einführung der ePA startet im Oktober 2025, während Apotheken sich bereits auf die Umstellung vorbereiten. Patienten verwalten selbst ihre Zugriffsrechte, während die Gesundheitsversorger an der Behebung der verbleibenden technischen Hürden arbeiten. Das Ziel bleibt klar: mehr Arzneimittelsicherheit und eine bessere Vernetzung der Versorgung für alle Beteiligten.

Quelle