10 May 2026, 14:10

Aluminium 2024 in Düsseldorf: Branche zeigt Zuversicht trotz globaler Krisen

Patentzeichnung einer Maschine mit einer Vorrichtungsdarstellung mit der Bezeichnung "Prozess zur Herstellung von Karbonen", Patentnr. 252,386, auf einem weißen Hintergrund.

Aluminium 2024 in Düsseldorf: Branche zeigt Zuversicht trotz globaler Krisen

Die Aluminiumbranche traf sich vom 5. bis 8. Oktober in Düsseldorf zur Aluminium 2024. Die Veranstaltung zog über 20.000 Besucher und 800 Aussteller aus aller Welt an. Trotz Marktchancen und -risiken herrschte optimistische Stimmung in Bezug auf die künftige Rolle des Sektors bei der Dekarbonisierung und Innovation.

Die Aluminium 2024 vereinte 20.904 Teilnehmer aus 99 Ländern sowie 819 Aussteller und Partner aus 50 Nationen. Die Fachmesse diente als zentrale Plattform, um globale Herausforderungen zu diskutieren und Fortschritte der Branche zu präsentieren.

Paul Voss, Generaldirektor von European Aluminium, betonte die Notwendigkeit einer starken EU-Industriepolitik, um Innovation voranzutreiben und Emissionen zu senken. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, unterstrich ebenfalls die Bedeutung von Aluminium für den industriellen Wandel in Europa.

Rob van Gils, Präsident von Aluminium Deutschland e. V., zeigte sich zuversichtlich für die Zukunft der Branche – vorausgesetzt, die richtigen regulatorischen Rahmenbedingungen werden geschaffen. Michael Schaefer von der SMS Group verwies zwar auf ein verlangsamtes Wachstum aufgrund globaler Krisen, prognostizierte jedoch langfristig eine Erholung.

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Die Messe unterstrich die zentrale Rolle von Aluminium bei der Dekarbonisierung und der industriellen Transformation. Mit hoher Besucherzahl und lebhaften Diskussionen demonstrierte die Branche ihre Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit. Nun liegt es an den politischen Entscheidungsträgern, die notwendigen Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wachstum zu schaffen.

Quelle