Ausflugsboot kentert auf dem Rhein – alle Passagiere gerettet
Ausflugsboot kentert auf dem Rhein in der Nähe eines Ladekais
Am 19. Juni kenterte ein Ausflugsboot auf dem Rhein nahe einer Verladeanlage, wodurch sieben Menschen ins Wasser stürzten. Rettungskräfte trafen kurz nach einem Notruf um 16:55 Uhr ein, den ein Mitarbeiter einer Ölanlage abgesetzt hatte. Alle Insassen konnten ohne größere Zwischenfälle gerettet werden.
Laut Aussage des Schiffsführers war das Boot durch eine große Welle gekentert worden, die von einem vorbeifahrenden Binnenschiff ausgelöst worden war. Zum Zeitpunkt des Unfalls trugen die sieben Personen sichtbar keine Rettungswesten.
Zwei Jetski-Fahrer halfen den im Wasser treibenden Menschen, das Ufer zu erreichen. Die Rettungskräfte übernahmen anschließend die Bergung und sorgten dafür, dass alle sicher an Land gebracht wurden. Zwei Passagiere wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Die Wasserschutzpolizei sicherte das gekenterte Boot und schleppte es zum Yachthafen von Emmerich. Trotz des Vorfalls blieb der Schiffsverkehr auf dem Rhein unbeeinträchtigt.
Alle sieben Menschen wurden gerettet, das Boot konnte geborgen werden. Zwei Personen erhielten vorsorglich ärztliche Behandlung. Der Vorfall führte zu keinen Verzögerungen im Schiffsverkehr auf dem Fluss.






