Bayer Leverkusen ohne Schick und Andrich vor PSV-Duell in der Champions League
Ella BeckerBayer Leverkusen ohne Schick und Andrich vor PSV-Duell in der Champions League
Bayer Leverkusen muss vor Champions-League-Duell mit PSV Eindhoven auf Schlüsselspieler verzichten
Vor dem wichtigen Champions-League-Spiel gegen PSV Eindhoven hat Bayer Leverkusen mit personellen Ausfällen zu kämpfen. Mittelfeldspieler Robert Andrich bleibt wegen einer Adduktorenproblematik fraglich, während Stürmer Patrik Schick sowohl das europäische Topspiel als auch das Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin verpassen wird. Der Verein steht nun vor der Aufgabe, seine Startelf vor der Länderspielpause umzustellen.
Schick zog sich eine Faszienverletzung im linken Oberschenkel zu und fällt damit bis nach der Oktober-Länderspielpause aus. Seine Abwesenheit hinterlässt eine Lücke im Angriff, die voraussichtlich Christian Kofane in den nächsten beiden Spielen schließen soll.
Andrichs Situation ist weniger schwerwiegend: Untersuchungen ergaben keine strukturellen Schäden. Obwohl sein Einsatz von Tag zu Tag entschieden wird, wird Trainer Kasper Hjulmand ihn gegen PSV nicht riskieren. Stattdessen könnte der dänische Coach dem 29-Jährigen im Wochenendspiel der Liga Spielpraxis geben.
Im Mittelfeld übernahmen Ezequiel Fernandez und Aleix Garcia nach Andrichs frühem Abgang im letzten Spiel mehr Verantwortung. Ihr Zusammenspiel in der Doppelsechs funktionierte überzeugend und bietet Hjulmand eine erprobte Alternative. Auch Malik Tillman, der sich in der Vorbereitung von derselben Verletzung wie Schick erholt hatte, rückt in den Fokus. Der vielseitige US-Amerikaner trainierte bereits im zentralen Mittelfeld und traf kürzlich gegen Borussia Mönchengladbach.
Mit zwei entscheidenden Spielen vor der Länderspielpause muss Leverkusen zwischen Vorsicht und Wettkampfdenken abwägen. Hjulmand hat zwar mehrere Optionen für das Mittelfeld, muss aber ohne zwei Leistungsträger auskommen.
Die Ausfälle von Schick und Andrich zwingen die Werkself zu schnellen Anpassungen. Kofanes Aufrückung und Tillmans Flexibilität bieten kurzfristige Lösungen, während Fernandez' und Garcias aktuelle Form für Stabilität sorgt. Die nächsten beiden Partien werden die Tiefe des Kaders vor der Pause auf die Probe stellen.






