13 April 2026, 12:04

Bergisch Gladbach baut Europas größten klimaneutralen Bus-Betriebshof für Wasserstoff und E-Mobilität

Tankstelle mit einem "Green's"-Schild, Fahrzeuge auf der Straße, umliegende Pflanzen, Schilder, Pfosten, Lampen, Drähte, Gebäude, Bäume und Wolken am Himmel.

Bergisch Gladbach baut Europas größten klimaneutralen Bus-Betriebshof für Wasserstoff und E-Mobilität

In Bergisch Gladbach-Moitzfeld hat der Bau eines neuen klimaneutralen Verkehrsbetriebshofs begonnen. Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) errichtet dort das Green Mobility Yard, ein Projekt, das den emissionsfreien ÖPNV vorantreiben soll. Die Initiative entstand in einer gemeinsamen Anstrengung von Stadt, Kreisverwaltung und dem Verkehrsunternehmen selbst.

Die Arbeiten auf dem Gelände begannen mit dem Bau einer Zufahrtsstraße für Schwerlastfahrzeuge. Derzeit werden der Boden profiliert und ein steiler Hang mit einer Stützmauer gesichert. Nach der Fertigstellung wird der Betriebshof eine Wasserstofftankstelle beherbergen, die mit einem eigenen Elektrolyseur ausgestattet ist, um grünen Wasserstoff direkt vor Ort zu erzeugen.

Die Anlage dient als zentraler Standort für die wachsende Flotte umweltfreundlicher Busse der RVK. Aktuell setzt das Unternehmen 160 wasserstoffbetriebene Fahrzeuge ein – die größte solche Flotte Europas. Daneben wird der Betriebshof auch batteriebetriebene E-Busse aufnehmen und so eine gemischte Flotte emissionsfreier Verkehrsmittel bieten.

Die RVK plant, den vor Ort erzeugten Wasserstoff direkt für den Betrieb ihrer Busse zu nutzen. Dieser Ansatz entspricht dem übergeordneten Ziel des Unternehmens, bis 2030 einen vollständig emissionsfreien Betrieb zu erreichen. Gleichzeitig soll das Projekt als Vorbild für klimaneutrale Mobilität im gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis dienen.

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Das Green Mobility Yard wird die alternativ angetriebenen Fahrzeuge der RVK an einem Standort bündeln. Durch die eigene Produktion von grünem Wasserstoff soll der Betriebshof nicht nur Emissionen reduzieren, sondern auch das regionale ÖPNV-Netz stärken. Der Erfolg des Projekts könnte ähnliche Vorhaben in anderen Kreisen anstoßen.

Quelle