Berliner Bezirk Wald vor großen Veränderungen durch neues Stadtentwicklungskonzept
Leon FischerBerliner Bezirk Wald vor großen Veränderungen durch neues Stadtentwicklungskonzept
Im Berliner Bezirk Wald stehen große Veränderungen an – zumindest nach dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK). Das Vorhaben zielt darauf ab, zentrale Bereiche aufzuwerten und das Viertel zukunftsfähig zu machen. Kürzlich informierten Vertreter der Stadtverwaltung auf einer lokalen Veranstaltung über den Stand der Planung.
Auf einem Treffen skizzierten Mitarbeiter der Stadt die aktuelle Planungsphase, stellten vom Land geförderte Projekte vor und erörterten Maßnahmen zur weiteren Entwicklung des Wald-Viertels. Mit den Anwohnern wurden zudem geplante Umgestaltungen der Stresemannstraße diskutiert, wo eine neue Pflasterung vorgesehen ist.
Andreas Budde, Stadtrat für Planung, Bau, Verkehr und Umwelt, betonte die konstruktive Atmosphäre der Veranstaltung. Miriam Macdonald, Leiterin der Stadtentwicklungsplanung, lobte die inhaltlich fruchtbaren Gespräche mit den Bewohnern. Das Quartiersmanagement wird künftig in der Friedrichstraße 67 regelmäßige Nachbarschaftsforen veranstalten, um die Anwohner über Zeitpläne und Fortschritte auf dem Laufenden zu halten.
Der Bezirksbeirat Wald bleibt weiterhin für die Begleitung des ISEK-Prozesses zuständig. Geplant sind zusätzliche Beteiligungsformate, um vielfältige Stimmen einzubinden – etwa durch die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen bei der Gestaltung der Jugendallee Vogelsang, die für das Frühjahr 2026 vorgesehen ist.
Die Anwohner erhalten über die Nachbarschaftsforen kontinuierlich Updates. Der ISEK-Prozess wird in enger Abstimmung mit der Bürgerschaft und den lokalen Behörden vorangetrieben. In den kommenden Jahren steht dem Viertel eine Reihe von Verbesserungen bevor.






