Betrüger aus Mazedonien in Hagen festgenommen – Haftstrafe statt Geldbuße
Elias LehmannBetrüger aus Mazedonien in Hagen festgenommen – Haftstrafe statt Geldbuße
Ein 25-jähriger Mazedonier wurde am Montagabend am Hauptbahnhof Hagen festgenommen. Bundespolizisten nahmen ihn aufgrund eines bestehenden Haftbefehls in Verbindung mit einer Verurteilung wegen Betrugs aus dem vergangenen Jahr in Gewahrsam.
Der Mann war im Juni 2024 vom Amtsgericht Hagen in drei getrennten Fällen wegen Erschleichens von Leistungen schuldig gesprochen worden. Das Gericht verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 1.125 Euro, berechnet nach 75 Tagessätzen zu je 15 Euro. Statt zu zahlen, erschien er nicht zum angetretenen Ersatzfreiheitsentzug.
Die Staatsanwaltschaft Hagen erließ daraufhin einen Haftbefehl, nachdem er sowohl die Strafe ignoriert als auch einer Vorladung des Gerichts keine Folge geleistet hatte. Bei der Festnahme durch die Bundespolizei wurde seine Identität durch einen Fingerabdruckscan bestätigt. Anschließend wurde er direkt in eine Justizvollzugsanstalt überstellt, um eine 75-tägige Haftstrafe anzutreten.
Der Mann wird seine Strafe nun in Haft verbüßen. Die Behörden hatten gehandelt, nachdem er weder die Geldstrafe beglichen noch dem Gerichtsbeschluss nachgekommen war. Seine Inhaftierung entspricht dem üblichen Vorgehen bei uneinbringlichen Geldstrafen, die in Freiheitsentzug umgewandelt werden.






