Brand in Solinger Sporthalle: Arbeiter nach Rauchgasvergiftung im Krankenhaus
Leon FischerBrand in Solinger Sporthalle: Arbeiter nach Rauchgasvergiftung im Krankenhaus
Brand in der Aufderhöhe-Halle in Solingen – Arbeiter nach Rauchgasvergiftung im Krankenhaus
Am Abend des 4. März 2026 brach in der Aufderhöhe-Halle, einem Sportkomplex in Solingen, ein Feuer aus. Der Brand, ausgelöst durch einen defekten Ventilator, verursachte erhebliche Rauchschäden und erforderte einen zweistündigen Einsatz der Feuerwehr zur Beseitigung der Folgen.
Der Vorfall ereignete sich, als ein fehlerhafter Lüfter, der im Rahmen laufender Boden-Sanierungsarbeiten betrieben wurde, das Feuer entfachte. Als die Feuerwehr eintraf, waren die Flammen bereits gelöscht – doch dichter Rauch hatte sich in der Halle ausgebreitet.
Ein Mitarbeiter, der versucht hatte, das Feuer zu löschen, erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde zur Behandlung ins Klinikum Solingen gebracht. Vierzehn Feuerwehrleute und Rettungssanitäter waren im Einsatz und konzentrierten sich zwei Stunden lang auf die Belüftung des Gebäudes.
Zunächst bestand die Sorge, dass sich noch eine weitere Person in der Halle befinden könnte. Suchmaßnahmen bestätigten jedoch, dass das Gebäude leer war. Der Einsatz führte zudem zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen auf der nahegelegenen Landwehrstraße.
Über mögliche strukturelle Schäden oder Absagen anstehender Veranstaltungen liegen bisher keine Angaben vor. Die Behörden haben noch keine Pläne für Reparaturen oder weitere Ermittlungen bekannt gegeben. Der verletzte Arbeiter befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung.






