Bundeswehr startet große Militärübung auf ehemaligem NATO-Gelände in Mönchengladbach
Lara LangBundeswehr startet große Militärübung auf ehemaligem NATO-Gelände in Mönchengladbach
Großangelegte Militärübung startet diesen Freitag in Mönchengladbach
Ab diesem Freitag findet in Mönchengladbach eine groß angelegte Militärübung statt. Die Bundeswehr wird auf dem Gelände des ehemaligen Joint Headquarters (JHQ) Rheindahlen Kommunikationsverfahren unter Verteidigungsbedingungen testen. An der eine Woche dauernden Übung beteiligen sich rund 80 Soldaten, 25 Fahrzeuge und acht Drohnen.
Das Manöver wird auf dem 471 Hektar großen Areal des ehemaligen JHQ Rheindahlen stattfinden – eine Fläche, die etwa 660 Fußballfeldern entspricht. Seit der Schließung des Stützpunkts im Jahr 2013 diente das Gelände bereits mindestens zwölf militärischen und zivilen Gruppen als Übungsort, darunter der britischen Armee, der Bundeswehr, NATO-Einheiten und Rettungskräften.
Es werden ausschließlich Platzpatronen eingesetzt, sodass keine scharfe Munition zum Einsatz kommt. Dennoch könnten Anwohner während der Operationen laute Knallgeräusche wahrnehmen. Im Mittelpunkt steht die Überprüfung von Kommunikationssystemen unter nationalen und Bündnisverteidigungs-Szenarien.
Die verlassene Anlage wurde in der Vergangenheit bereits von Spezialeinheiten der Polizei und Katastrophenschutzteams als Trainingsgelände genutzt. Die aktuelle Übung festigt ihre Rolle als zentraler Standort für militärische und zivile Notfallübungen.
Die Übung läuft eine ganze Woche lang und birgt keine Gefahren für die Öffentlichkeit. Die Bundeswehr zielt darauf ab, operative Kommunikationsprotokolle durch die Simulation zu optimieren. Das ehemalige JHQ Rheindahlen bleibt damit ein bedeutender Ort für Verteidigungs- und Notfalltrainings.






