13 April 2026, 02:04

Deutschlands erstes nachhaltiges Edge-Rechenzentrum Yexio startet in Heiligenhaus

Diagramm auf einer Whiteboard, das Cloud-Computing mit farbigen Formen (Kreise, Quadrate, Pfeile) und zugehörigen Texten darstellt.

Deutschlands erstes nachhaltiges Edge-Rechenzentrum Yexio startet in Heiligenhaus

Nachhaltiges Rechenzentrum Yexio in Heiligenhaus eröffnet

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In Heiligenhaus, Nordrhein-Westfalen, hat ein neues, nachhaltiges Rechenzentrum seine Türen geöffnet. Unter dem Namen Yexio handelt es sich um die erste von geplanten 15 dezentralen Edge-Einrichtungen in ganz Deutschland. Das Projekt verbindet grüne IT-Dienstleistungen mit Energieeffizienz und regionalen Wirtschaftsvorteilen.

Der Baukonzern Hochtief nahm das Rechenzentrum am 11. September offiziell in Betrieb. Nachhaltigkeit steht hier im Mittelpunkt: Im Vergleich zu herkömmlichen Bauweisen reduziert die Anlage ihren CO₂-Fußabdruck um geschätzte 600 Tonnen. Zudem fördert die begrünte Fassade die lokale Artenvielfalt.

Die Abwärme des Zentrums wird sinnvoll genutzt – sie heizt direkt ein benachbartes Schwimmbad in Heiligenhaus. Diese Lösung minimiert Energieverluste und kommt gleichzeitig der Gemeinschaft zugute.

Hauptnutzer wird Yorizon sein, ein Joint Venture von Hochtief PPP Solutions und Thomas-Krenn.AG. Die Nähe zu regionalen Unternehmen ermöglicht schnellere Datenübertragungen und stärkt die digitale Souveränität.

Fünf der geplanten 15 Standorte sind bereits gesichert oder in Entwicklung. Der globale Markt für Edge-Rechenzentren wächst rasant: Die Prognosen sehen ein Volumen von 13 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024, das bis 2033 auf 48 Milliarden ansteigen soll. Auch die Gesamtinvestitionen in Rechenzentren dürften bis 2030 jährlich um fast 20 Prozent wachsen.

Das Yexio-Rechenzentrum in Heiligenhaus markiert den Auftakt eines bundesweiten Netzes, das Effizienz und Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellt. Durch die Wiederverwertung von Abwärme und kürzere Datenwege setzt es Maßstäbe für eine grüne IT-Infrastruktur der Zukunft. Weitere Standorte sollen folgen, da die Nachfrage nach dezentralen Datendienstleistungen weiterhin steigt.

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