Dinslaken gedenkt der Hanau-Opfer mit bewegender Zeremonie am Mahnmal
Ella BeckerDinslaken gedenkt der Hanau-Opfer mit bewegender Zeremonie am Mahnmal
Dinslaken gedenkt am 19. Februar 2026 der Opfer des Hanau-Anschlags
Die Stadt Dinslaken veranstaltet am 19. Februar 2026 eine Gedenkfeier für die neun Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau. Die öffentliche Veranstaltung findet von 15:00 bis 16:00 Uhr am Mahnmal "10+1 Bäume" im Grünzug Rabenkamp statt. Bürgermeister Simon Panke betonte die Bedeutung des Erinnerns an diejenigen, die rechtsextremer Gewalt und Hass zum Opfer fielen.
Die Zeremonie bietet Raum für besinnliches Gedenken und wird von einem interreligiösen Gebet begleitet, das von religiösen Würdenträgern sowie Schülerinnen und Schülern der Ernst-Barlach-Gesamtschule gestaltet wird. Die Organisatoren hoffen, dass die Veranstaltung die Einheit gegen Rassismus und Diskriminierung stärkt.
Das Mahnmal "10+1 Bäume" erinnert an die zehn Opfer der NSU-Terrorzelle, die zwischen 2000 und 2007 mordete. Gleichzeitig steht es symbolisch für alle Menschen, die in Deutschland durch rassistische Gewalt getötet wurden. Offizielle Statistiken verzeichnen bis 2012 mindestens 58 Todesopfer rechtsextremer Gewalt – die tatsächliche Zahl dürfte jedoch höher liegen.
Bürgermeister Panke rief die Bevölkerung zur Teilnahme auf und bezeichnete die Gedenkfeier als Gelegenheit, gemeinsam Haltung zu zeigen. Die Veranstaltung steht in einer Zeit wachsender Sensibilisierung für extremistische Bedrohungen und die Notwendigkeit von Solidarität.
Das Gedenken soll nicht nur an die Opfer erinnern, sondern auch ein Zeichen des Widerstands gegen Hass setzen. Durch die Würdigung der Vergangenheit will die Stadt ihr Engagement für eine offene und vielfältige Zukunft unterstreichen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich dieser Botschaft anzuschließen.
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