Dortmund feiert nachhaltige Mobilität mit kreativen Aktionen für alle Generationen
Elias LehmannDortmund feiert nachhaltige Mobilität mit kreativen Aktionen für alle Generationen
Dortmund beteiligte sich an der Europäischen Mobilitätswoche mit vielfältigen Aktionen für nachhaltige Fortbewegung
Die jährliche Kampagne, unterstützt von der Europäischen Kommission, motivierte die Bürgerinnen und Bürger, umweltfreundliche Verkehrsmittel auszuprobieren. Mit Sicherheitsworkshops, kreativen Wettbewerben und geführten Touren wurde für grüne Alternativen im Alltag geworben.
Ein Höhepunkt war das "Danke-Rad-Fest", bei dem Ehrenamtliche Radfahrerinnen, Radfahrern und Fußgängern kleine Aufmerksamkeit schenkten – als Dank für ihre klimafreundliche Wahl.
Auch die jüngsten Dortmunder waren aktiv: Beim "Erlebnisparcours Verkehrssicherheit und Mobilität" übten 120 Dritt- und Viertklässler von drei Nordmarkt-Grundschulen sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Gleichzeitig beteiligten sich 243 Kinder aus 17 Kitas an einem Malwettbewerb und entwarfen ihre Traumwege zum Kindergarten. Die Gewinner erhielten Fahrradhelme als Preise.
Neu in diesem Jahr war die "Schneckenrennen"-Station, wo Kinder lernten, langsam und kontrolliert Rad zu fahren. Ältere Schüler waren ebenfalls dabei: 75 Fünft- und Sechstklässler der Hauptschule Husen nahmen an einem altersgerechten Verkehrssicherheitstraining teil.
Für Erwachsene führte eine geführte Fahrradtour zu alternativen Wohnprojekten. Als Erinnerung gab es "UmsteiGERN"-Taschen. Beim "Kultur-Tour" spielte die Green Culture Dortmund live Musik in Straßenbahnen. Die Gruppe präsentierte zudem NRW-Ministerin Ina Brandes ihre neue Radkarte "Nachhaltige Wege zur Kultur".
Die fröhliche Festivalatmosphäre zog sich durch die ganze Woche. Beim "Danke-Rad-Fest" überraschten Ehrenamtliche Passanten mit Kaffee, Obst und Gebäck – eine Wertschätzung für alle, die nachhaltig unterwegs sind.
Dortmunds Engagement bei der Europäischen Mobilitätswoche brachte alle Generationen zusammen: Kinder sammelten praktische Erfahrungen, Erwachsene entdeckten neue Verkehrs- und Wohnkonzepte. Die Veranstaltungen unterstrichen das städtische Bekenntnis zu klimafreundlicher Mobilität – und belohnten die Teilnehmenden mit Wissen und kleinen Aufmerksamkeiten.






