07 March 2026, 14:03

Dortmunds kluge Transferstrategie: Junge Talente statt teurer Stars

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht und hockt auf einem Fußballfeld mit einem Ball davor, ein Torpfosten rechts und ein Hintergrund aus Bäumen, Gebäuden, Pfählen, Fahrzeugen und dem Himmel.

Dortmunds kluge Transferstrategie: Junge Talente statt teurer Stars

Borussia Dortmund legt Transferpläne für die kommende Saison fest

Borussia Dortmund hat seine Transferstrategie für die anstehende Spielzeit vorgestellt. Geschäftsführer Lars Ricken erläuterte den Ansatz des Vereins, der auf Spieler mit sportlichem Potenzial und wirtschaftlicher Wertsteigerung setzt. Diese Ausrichtung folgt auf eine Sommertransferoffensive mit Investitionen von rund 100 Millionen Euro – auch wenn nicht alle Neuzugänge bisher die erhoffte Leistung zeigen.

In den vergangenen fünf Jahren gab Dortmund durchschnittlich 25 bis 30 Millionen Euro jährlich für junge Talente aus – weniger als Konkurrenten wie der FC Bayern München (40 bis 50 Millionen) oder RB Leipzig (35 bis 45 Millionen), aber mehr als Bayer Leverkusen (20 bis 30 Millionen). Erfolge wie Jude Bellingham, Karim Adeyemi oder Jamie Bynoe-Gittens unterstreichen die Philosophie des Clubs: langfristige Entwicklung statt teurer Fertiglösungen.

Im vergangenen Sommer verpflichtete der BVB mit Justin Lerma und Kaua Prates zwei vielversprechende Südamerikaner. Gleichzeitig rückten Eigengewächse wie Luca Reggiani und Samuele Inacio in den Kader auf – ein Beleg für Dortmunds Doppelstrategie aus gezielten Transfers und Nachwuchsförderung. Im nächsten Transferfenster soll nun vor allem die Offensive verstärkt werden, stets im Einklang mit den finanziellen und sportlichen Zielen des Vereins.

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Dortmund verzichtet dabei bewusst auf riskante Großinvestitionen wie Bayerns Verpflichtung von Harry Kane. Stattdessen setzt man weiter auf junge Spieler, die sich zu Leistungsträgern entwickeln können. Dieser Weg soll die Wettbewerbsfähigkeit sichern – ohne die langfristige wirtschaftliche Stabilität zu gefährden.

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