05 June 2026, 10:54

Drei Kliniken schließen überraschend – Patienten und Mitarbeiter in der Krise

Krankenhausschließungen: SPD übt scharfe Kritik an der Vorgehensweise der Kplus-Gruppe

Drei Kliniken schließen überraschend – Patienten und Mitarbeiter in der Krise

Empörung ist ausgebrochen, nachdem drei Krankenhäuser in der Region überraschend geschlossen wurden – darunter die St.-Lukas-Klinik in Ohligs. Die beiden Co-Vorsitzenden Manfred Ackermann und Sabine Vischer-Kippenhahn haben die Krisenbewältigung durch das Land scharf kritisiert. Sie warnen, dass sowohl Beschäftigte als auch Patienten nun vor Weihnachten und im neuen Jahr mit großer Unsicherheit konfrontiert seien.

Von den Schließungen betroffen sind die St.-Lukas-Klinik in Ohligs sowie Krankenhäuser in Haan und Hilden. Alle drei Standorte sollen bis Ende Januar 2024 geschlossen werden. Den Mitarbeitenden war zunächst mitgeteilt worden, sie könnten nach Haan oder Hilden wechseln – doch diese Optionen gibt es nun nicht mehr.

Vischer-Kippenhahn fragte, wie die Beschäftigten in so kurzer Zeit neue Arbeitsplätze in der Region finden sollten. Sie wies auf die zusätzliche Belastung hin, dass die Schließungen ausgerechnet vor der Weihnachtszeit erfolgen. Ackermann bezeichnete die Behandlung der Mitarbeiter und ihrer Familien als „absolut verantwortungslos“.

Beide Co-Vorsitzende verurteilten das Fehlen eines klaren Plans seitens des Betreibers und der Landesregierung. Die schrittweise Demontage der Gesundheitsversorgung nannten sie unverständlich. Ackermann forderte zudem verlässliche Lösungen für Patientinnen und Patienten, die ohne lokale medizinische Versorgung dastehen.

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Die Schließungen hinterlassen Hunderte Beschäftigte ohne Arbeit und Patienten ohne nahgelegene Behandlungsmöglichkeiten. Da keine Alternativen geschaffen wurden, droht der Region ab Januar 2024 eine Versorgungslücke. Die Co-Vorsitzenden fordern dringendes Handeln, um die Krise zu bewältigen.

Quelle