Dreiste Betrüger täuschen Notlagen im Bergischen Städtedreieck vor
Betrüger zielen im Bergischen Städtedreieck mit dreisten Maschen auf Anwohner ab
Die Täter geben sich als Beamte aus oder erfinden Notlagen, um ihre Opfer zur Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen zu drängen. Nach mehreren aktuellen Vorfällen warnen die Behörden eindringlich vor diesen Betrugsversuchen.
Am Donnerstag, dem 2. September 2021, verlor eine 72-jährige Frau aus Wuppertal einen sechsstelligen Betrag an einen Betrüger. Der Mann gab sich als Krankenhausmitarbeiter aus und behauptete, ihr Sohn liege schwer erkrankt im Krankenhaus. Die Geschädigte übergab daraufhin Bargeld an einen unbekannten Mann in einer Fußgängerzone. Der Verdächtige wird als 25 bis 30 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und von kräftiger Statur beschrieben.
In Wuppertal-Elberfeld verhinderte ein aufmerksamer Nachbar im letzten Moment eine Geldübergabe. Er bemerkte verdächtiges Verhalten und alarmierte die Polizei, sodass die Betrüger leer ausgingen.
Auch ein Taxifahrer in Remscheid durchkreuzte einen Betrugsversuch: Eine 82-jährige Frau war angerufen worden mit der Behauptung, ihre Tochter sei lebensgefährlich erkrankt und benötige eine teure Behandlung. Statt sie zur Bank zu fahren, brachte der Fahrer sie direkt zur Polizeidienststelle.
Die Behörden raten den Bürgern dringend, Anrufer, die sich als Beamte ausgeben oder dringende Notsituationen schildern, kritisch zu hinterfragen. Die Betrüger setzen auf psychologischen Druck durch erfundene Notfälle. Durch Überprüfung der Identität der Anrufer und die Vermeidung von sofortigen Bargeldübergaben lassen sich weitere Schäden verhindern.






