Duisburg kämpft um olympische Wassersport-Wettkämpfe und Klettern bei Rhein-Ruhr-Bewerbung
Leon FischerDuisburg kämpft um olympische Wassersport-Wettkämpfe und Klettern bei Rhein-Ruhr-Bewerbung
Duisburg treibt seine Olympischen Ambitionen im Rahmen der Rhein-Ruhr-Bewerbung voran
Die Stadt soll eine zentrale Rolle im Bewerbungsprozess spielen und unter anderem Schlüsselwettkämpfe im Wassersport wie Kanu und Rudern sowie Sportklettern ausrichten. Doch damit das Vorhaben vorankommt, müssen bis Mitte April genug Wähler ihre Stimme abgeben.
Am Dienstag besuchte Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, das Bundesleistungszentrum für Kanusport in Duisburg. Dort traf er auf Spitzenruderer des deutschen Achter-Teams, Profi-Kanuten und junge Nachwuchsathleten. Während des Besuchs gab Wüst sogar den Startschuss für ein lockeres Rennen zwischen erfahrenen Sportlern und Nachwuchskräften.
Sebastian Schulte, ehemaliger Olympiaruderer und heute Vorstandsvorsitzender der Deutz AG, begleitete Wüst bei dem Termin. Schulte selbst blickt auf eine erfolgreiche Sportkarriere zurück: 2006 holte er mit dem deutschen Achter WM-Gold, und während seines Studiums siegte er im traditionsreichen Boat Race zwischen Oxford und Cambridge.
Neben den Wassersportarten plant Duisburg, das olympische Sportklettern in der Schauinsland-Reisen-Arena auszurichten. Doch der Erfolg der Bewerbung hängt maßgeblich von der Wählerbeteiligung ab. Bis zum 19. April müssen mindestens zehn Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben – und zwar mit einer Mehrheit, die dem Vorhaben zustimmt.
Der Besuch von Wüst und Schulte unterstreicht die wachsende Bedeutung Duisburgs im Rahmen der Olympischen Bewerbung. Erreicht die Wahlbeteiligung die notwendige Schwelle, könnte sich die Stadt einen Platz bei den Spielen sichern. Das Ergebnis wird entscheiden, ob Duisburgs Austragungsstätten und Athleten in den künftigen Olympischen Plänen eine Rolle spielen.






