Duisburgs Gasverbrauch 2025: Warum der Winter kaum Spuren hinterließ
Gasverbrauch in Duisburg blieb 2025 trotz kälterem Winter nahezu stabil
Trotz eines kälteren Winters blieb der Gasverbrauch in Duisburg im Jahr 2025 nahezu unverändert. Während private Haushalte etwas mehr Energie verbrauchten als im Vorjahr, reduzierten Unternehmen ihren Bedarf. Insgesamt blieb der Gesamtverbrauch der Stadt mit 1,89 Terawattstunden (TWh) konstant.
Die Haushalte in Duisburg verbrauchten 2025 rund 5,8 Millionen Kilowattstunden (kWh) mehr Gas als im Jahr 2024. Der Anstieg folgte auf eine deutliche Zunahme der Frosttage – 45 im Vergleich zu nur 18 im Vorjahr. Der Großteil des Gases wird in der Heizperiode verbraucht, die vom 1. Oktober bis zum 30. April dauert.
Demgegenüber senkten gewerbliche und industrielle Kunden ihren Verbrauch um 13,4 Millionen kWh. Trotz dieser Verschiebungen blieb der Gesamtgasverbrauch der Stadt stabil bei 1,89 TWh. Diese Zahl umfasst alle 70.300 Zählpunkte, die an das 1.760 Kilometer lange Verteilernetz von Netze Duisburg angeschlossen sind.
Seit 2021 ist der Gasbedarf der Haushalte um etwa 468 Millionen kWh zurückgegangen. Vergleichbare Daten für andere große deutsche Städte mit ähnlicher Infrastruktur liegen nicht vor, was die Einordnung der Duisburger Entwicklungen in einen größeren Zusammenhang erschwert.
Der leichte Anstieg im Privathaushalt-Verbrauch wurde durch den geringeren Bedarf der Unternehmen ausgeglichen. Da sich die Zahl der Frosttage mehr als verdoppelt hat, spielte das Wetter eine deutliche Rolle bei der Nachfrage. Das Duisburger Gasnetz liefert weiterhin Jahr für Jahr ein stabiles Gesamtvolumen.






