Dürener Bahnhof wird zum Innovationsquartier – 25 Millionen Euro für radikale Umgestaltung
Lara LangDürener Bahnhof wird zum Innovationsquartier – 25 Millionen Euro für radikale Umgestaltung
Treffen am Dürener Bahnhof: Offizielle beraten über Zukunft mit 25-Millionen-Investition
Ein gemeinsamer Austausch am Bahnhof Düren brachte führende Verantwortliche zusammen, um über die künftige Entwicklung des Standorts zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen sowohl kurzfristige Aufwertungen als auch die langfristige Planung einer 25 Millionen Euro teuren Sanierung. Unter den Teilnehmenden befand sich auch Bürgermeister Frank Peter Ullrich.
Noch vor der Sitzung hatten sich alle Beteiligten bereits auf konkrete Verbesserungen für den täglichen Betrieb verständigt. Dazu zählen häufigere Reinigungsintervalle, verstärkte Sicherheitsmaßnahmen sowie kleinere Instandsetzungsarbeiten, um den aktuellen Zustand des Bahnhofs zu optimieren.
Hauptthema war jedoch die geplante Umwandlung des Bahnhofs in ein multifunktionales Gebäude. Mit einem Budget von 25 Millionen Euro soll das Vorhaben den Standort in das Dürener Innovationsquartier (IQD) eingliedern – ein 11,5 Hektar großes Areal zwischen der Schoellerbrücke und der Josef-Schregel-Straße, das Start-ups, Forschung und nachhaltige Stadtentwicklung fördern soll. Als zentraler Knotenpunkt dient dabei das Innovationszentrum Düren (ICD).
Für das Projekt werden rund 17 Millionen Euro an Fördermitteln erwartet; der formelle Antrag soll 2026 eingereicht werden. Noch unklar sind jedoch die genauen baulichen Details zur künftigen Gestaltung und Nutzung des Bahnhofs. Erörtert wurden zudem die Anbindung der Rurtalbahn sowie die anstehende Sanierung der Bahnstrecke, die für 2029 vorgesehen ist.
Bürgermeister Ullrich betonte, wie wichtig es sei, die Bedürfnisse der Bevölkerung in den Vordergrund zu stellen. Er rief zu einer fortgesetzten Zusammenarbeit auf, um den Fortschritt des Projekts zu sichern.
Das Treffen zeigte: Neben Sofortmaßnahmen gibt es eine klare Vision für den Dürener Bahnhof. Mit den bereitgestellten 25 Millionen Euro stehen nun die Bewilligung der Mittel und die Feinabstimmung der Pläne an. Der Erfolg des Vorhabens hängt dabei von der kontinuierlichen Kooperation zwischen der Stadtverwaltung, der Deutschen Bahn und regionalen Akteuren ab.






