30 May 2026, 14:03

Düsseldorf startet harten Schlag gegen Raserei mit drastischen Konsequenzen

Düsseldorf: Über 600 Geschwindigkeitsüberschreitungen und mehrere Anklagen durch AG-Tuning bei Polizeiaktion #LEBEN

Düsseldorf startet harten Schlag gegen Raserei mit drastischen Konsequenzen

Die Düsseldorfer Polizei hat im Rahmen der landesweiten Initiative #LEBEN eine großangelegte Verkehrskontrollaktion gestartet. Unter dem Motto „Verantwortung bremst Raserei“ richteten sich die Maßnahmen gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen und rücksichtsloses Fahren in der gesamten Stadt. Bei den Kontrollen verhängten die Beamten Bußgelder, Fahrverbote und leiteten in einigen Fällen sogar strafrechtliche Ermittlungen ein.

Die Aktion begann mit einer Kontrollstelle am Corneliusplatz, die von der ressortübergreifenden Arbeitsgruppe Tuning und städtischen Behörden eingerichtet wurde. Mobile Einheiten wiesen Autofahrer dorthin, wo große #LEBEN-Buchstaben und ein zerstörtes Fahrzeug auf die Gefahren von Raserei aufmerksam machten.

Allein auf der A44 registrierte die Polizei 300 Geschwindigkeitsverstöße. Davon endeten 261 mit Bußgeldern wegen überhöhter Geschwindigkeit. Drei Fahrer müssen nun mit einem möglichen Fahrverbot rechnen, nachdem sie mit extremem Tempo erwischt wurden.

Ein 38-jähriger Deutscher wurde ohne gültigen Führerschein am Steuer angetroffen. Die Behörden bestätigten, dass ihm die Fahrerlaubnis zuvor wegen körperlicher, geistiger oder charakterlicher Mängel entzogen worden war. Gegen den Fahrer sowie den Halter des Fahrzeugs wurden strafrechtliche Verfahren eingeleitet.

Bis zum Ende der Aktion hatten die Beamten vier Verkehrsordnungswidrigkeiten und 18 Ordnungswidrigkeiten dokumentiert. Zudem beschlagnahmten sie drei Fahrzeuge im Rahmen der Durchsetzungsmaßnahmen.

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NRW-Innenminister Herbert Reul betonte, dass solche Kontrollen ohne Vorwarnung stattfinden könnten. Er machte deutlich, dass Verstöße konsequent geahndet würden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Die Düsseldorfer Polizeiaktion führte zu Bußgeldern, Fahrzeugsicherstellungen und möglichen Fahrverboten. Mit visuellen Mitteln wie dem zerstörten Auto wurde an die Risiken von Raserei erinnert. Die Behörden warnten, dass ähnliche unangekündigte Kontrollen in der gesamten Region fortgesetzt werden.

Quelle