Düsseldorfer Polizei stoppt "rollende Gefahr" mit gefälschter Plakette
Elias LehmannDüsseldorfer Polizei stoppt "rollende Gefahr" mit gefälschter Plakette
Routine-Kontrolle in Düsseldorf deckt schwere Sicherheitsmängel auf – 16. April 2025
Bei einer Verkehrskontrolle in Düsseldorf wurden am 16. April 2025 erhebliche Sicherheitsrisiken aufgedeckt. Die Polizei stoppte einen Kleinlastwagen in derart desolatem Zustand, dass er umgehend mit einem Fahrverbot belegt wurde. Rostfraß und ein defekter Getriebeblock warfen zudem Fragen nach einer gefälschten Hauptuntersuchungsplakette auf.
Im Rahmen der Aktion wurden auch zahlreiche weitere Verstöße dokumentiert. Autofahrer, Radfahrer und E-Scooter-Nutzer mussten mit Sanktionen für verschiedene Ordnungswidrigkeiten rechnen.
Wie die Düsseldorfer Polizei mitteilte, fand die Kontrolle am 16. April 2025 statt. Besonders ins Auge fiel den Beamten ein Kleintransporter mit extremem Rostbefall und einem maroden Getriebeblock. Das Fahrzeug wurde als „rollende Gefahr“ eingestuft und sofort stillgelegt. Zudem weckte die frische Prüfplakette den Verdacht auf eine manipulierte Abnahme, was nun Ermittlungen gegen Fahrer und Halter nach sich ziehen könnte.
Bei den überprüften Pkw-Fahrern gab es 32 Verwarnungen. Achtmal wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, in einem Fall sogar ein Strafverfahren. Auch Radfahrer blieben nicht unbehelligt: 23 Verstöße wurden registriert – 21 endeten mit einer Verwarnung, zwei mit einem Bußgeldbescheid. Ein E-Scooter-Fahrer musste sich ebenfalls wegen eines nicht näher genannten Vergehens verantworten.
Sämtliche Anfragen zu dem Vorfall werden an die Pressestelle der Polizei Düsseldorf verwiesen.
Durch die Stilllegung des Transporters könnten schwerwiegende Unfälle verhindert worden sein. Sowohl der Fahrer als auch der Halter müssen nun mit ordnungsrechtlichen Konsequenzen rechnen. Gleichzeitig wurden bei der gleichen Kontrolle Dutzende weitere Verkehrsteilnehmer wegen verschiedener Verstöße belangt.






