Elektroauto brennt auf A3 bei Ratingen – Fahrer schwer verletzt und Autobahn gesperrt
Leon FischerElektroauto brennt auf A3 bei Ratingen – Fahrer schwer verletzt und Autobahn gesperrt
Dramatischer Brand auf der A3 bei Ratingen am Freitagnachmittag
Am Freitagnachmittag brach auf der Autobahn A3 in Höhe von Ratingen ein spektakuläres Feuer aus. Ein Elektroauto geriet plötzlich in Brand, während es in Richtung Köln unterwegs war, was eine vollständige Sperrung der Strecke zur Folge hatte. Rettungskräfte wurden nach ersten Meldungen gegen 13:10 Uhr alarmiert und eilten zur Unfallstelle.
Das Feuer war ausgebrochen, nachdem es im Fahrzeug zu einer plötzlichen Verpuffung gekommen war. Die Flammen griffen zwischen dem Autobahnkreuz Breitscheid und der Ausfahrt Ratingen-Ost auf das Auto über. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde von einem Rettungshubschrauber aus Duisburg in eine Spezialklinik geflogen.
Die Berufsfeuerwehr Ratingen rückte mit Kräften der Freiwilligen Wehren aus Breitscheid, Lintorf und Mitte an. Zudem waren Rettungssanitäter aus Ratingen und Heiligenhaus sowie ein Notarzt im Einsatz. Die Autobahnpolizei unterstützte die Einsatzkräfte vor Ort, während diese daran arbeiteten, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.
Die Löscharbeiten dauerten etwa drei Stunden. Die Feuerwehr setzte einen "Cobra"-Löschwagen ein und kühlte die überhitzten Batterien mit Hochdruck-Wassernebel. Nach der Löschung wurde das vollständig ausgebrannte Fahrzeug in eine Quarantäneeinrichtung für Elektroautos gebracht.
Während der gesamten Einsatzdauer blieb die Autobahn gesperrt. Der verletzte Fahrer wird derzeit in einer Spezialabteilung behandelt, während das zerstörte Fahrzeug für weitere Untersuchungen sichergestellt wurde. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zur Ursache bekannt gegeben – lediglich die initiale Verpuffung wurde bestätigt.






