11 May 2026, 02:06

Erstmals erhält eine Frau den Ritter-Gumbert-Orden nach 44 Jahren Männertradition

Alter deutscher Festplakat mit einer Burgen-Illustration umgeben von Häusern und Text.

Erstmals erhält eine Frau den Ritter-Gumbert-Orden nach 44 Jahren Männertradition

Zum ersten Mal in ihrer 44-jährigen Geschichte wurde der Ritter-Gumbert-Orden an eine Frau verliehen. Lea Wagemans-Schmidt erhielt die Auszeichnung und brach damit die lange Tradition rein männlicher Preisträger. Die Bekanntgabe erfolgte während einer Feierstunde zum 77. Jubiläum der Höttger Jonges.

In diesem Jahr steht zudem ein Wechsel an der Spitze an: Michael Baumgarten gab nach seiner letzten Verleihungszeremonie sein Amt als 1. Vorsitzender ab.

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Der Ritter-Gumbert-Orden wurde bisher 43 Mal vergeben – stets an Männer. In diesem Jahr wählten die bisherigen Träger Lea Wagemans-Schmidt als 44. Preisträgerin aus, wodurch sie als erste Frau den Titel Ritterin trägt. Seit 1983 ist sie engagiertes Mitglied der Veedels-Zoch Eller und dort seit 34 Jahren aktiv.

Die Höttger Jonges begehen in dieser Session ihr 7×11-Jahre-Jubiläum. Neben dem runden Geburtstag gaben sie eine neue Partnerschaft mit der Tanzsportgarde Düsseldorf bekannt. Die Tanzgruppe wird die Höttger Jonges künftig bei ihren Auftritten unterstützen und gemeinsam mit ihnen am Rosenmontagszug teilnehmen.

Auch in der Führungsebene gibt es Veränderungen: Ulrich Schmitz übernimmt im nächsten Jahr den Posten des 1. Vorsitzenden von Michael Baumgarten, der nach langjähriger Tätigkeit ausscheidet. Baumgarten, der den Ritter-Gumbert-Orden zum letzten Mal in seiner Amtszeit verlieh, hinterlässt eine lange Ära des Engagements.

Die Auszeichnung für Lea Wagemans-Schmidt markiert einen historischen Wandel für den Ritter-Gumbert-Orden. Die Höttger Jonges gehen nun mit einem neuen Vorsitzenden und einer frischen Kooperation in ihre kommenden Veranstaltungen. Die Veränderungen spiegeln sowohl Tradition als auch Fortschritt innerhalb der Gemeinschaft wider.

Quelle