FDP stimmt Solingens Grillplatz-Ausbau unter strengen Auflagen zu
Solingens Pläne zur Ausweitung öffentlicher Grillplätze stoßen bei der FDP-Fraktion im Stadtrat auf vorsichtige Zustimmung. Zwar begrüßt die Partei den Vorstoß, besteht jedoch auf strenge Auflagen, um frühere Probleme zu vermeiden. Als Beispiel führt sie die Vorgänge am Engelsberger Hof an, wo das Grillen schließlich wegen Vermüllung und Lärmbeschwerden verboten werden musste.
Nina Brattig, Vorsitzende der FDP-Fraktion, räumte ein, dass viele Bürgerinnen und Bürger öffentliche Flächen für gemeinsame Grillfeste nutzen möchten. Gleichzeitig betonte sie, dass vor einer Ausweitung der Grillzonen eine klare Strategie erarbeitet werden müsse.
Die Unterstützung der FDP ist an Bedingungen geknüpft: Sie fordert regelmäßige Kontrollen, verbindliche Nutzungsregeln sowie die Aufstellung zusätzlicher Mülleimer und eine bessere Kommunikation mit den Nutzenden. Ohne diese Maßnahmen, warnt die Partei, könnten sich die gleichen Missstände wiederholen, die seinerzeit zum Verbot am Engelsberger Hof führten.
Darüber hinaus kündigte die FDP an, die Umsetzung der neuen Grillzonen genau zu beobachten. Ihr Ansatz bleibe dabei sowohl kritisch als auch konstruktiv, während die Pläne voranschreiten.
Ob die Grillflächen in Solingen tatsächlich erweitert werden, hängt nun davon ab, ob die Forderungen der FDP erfüllt werden. Dazu zählen ausreichende Beschilderung, eine kontinuierliche Überwachung und ein klar definiertes Regelwerk. Durch ihre Unterstützung sorgt die Partei dafür, dass das Thema auch weiterhin kritisch begleitet wird, während die Stadt ihre Pläne konkretisiert.






