01 May 2026, 22:04

Gewalttätiger Vorfall im ICE: Mann greift Polizistin an und landet in Untersuchungshaft

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen, einige mit Waffen, stehen auf einem Bahnsteig mit beleuchteten Lichtern und Säulen im Hintergrund.

Gewalttätiger Vorfall im ICE: Mann greift Polizistin an und landet in Untersuchungshaft

Ein 28-jähriger Mann aus Guinea-Bissau wurde am 6. Februar 2023 nach einer Reihe gewalttätiger Vorfälle in einem Zug und vor Gericht in Untersuchungshaft genommen. Das Amtsgericht Bielefeld ordnete die Untersuchungshaft an, nachdem es während einer Ticketkontrolle zu einer Auseinandersetzung mit Bundespolizisten und später zu einem handgreiflichen Zwischenfall im Gerichtssaal gekommen war.

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Die Probleme begannen, als der Mann ohne gültiges Ticket in einen ICE von Hamm nach Bielefeld stieg. Bundespolizisten wollten ihn im Rahmen einer Routinekontrolle überprüfen, doch er weigerte sich, einen Ausweis vorzuzeigen.

Die Situation eskalierte, als die Beamten ihn zur Wache bringen wollten. Er leistete heftigen Widerstand und trat einer Polizistin ins Gesicht. Obwohl verletzt, konnte sie ihren Dienst fortsetzen.

Noch am selben Tag kam es während seiner Gerichtsverhandlung erneut zu Widerstand gegen Bundespolizisten. Dies führte zu weiteren Ermittlungen wegen seines Verhaltens. Später bestätigten die Behörden, dass er sich ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland aufhielt.

Die Staatsanwaltschaft beantragte Untersuchungshaft, der das Gericht stattgab. Der Mann bleibt nun in Haft, während das weitere Verfahren läuft. Ihm werden Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und illegaler Aufenthalt in Deutschland vorgeworfen.

Quelle