Gleichstellungsbeauftragte kehrt nach Rechtsstreit 2026 in ihr Amt zurück
Leon FischerGleichstellungsbeauftragte kehrt nach Rechtsstreit 2026 in ihr Amt zurück
Der Rechtsstreit zwischen Dinslaken und seiner ehemaligen Gleichstellungsbeauftragten, Karin Budahn-Diallo, ist beendet. Nach ihrer Abberufung im November 2023 einigten sich der Stadtrat und Budahn-Diallo auf einen Vergleich, der ihre Rückkehr in das Amt im März 2026 vorsieht.
Der Konflikt hatte begonnen, als Budahn-Diallo Ende 2023 von ihrem Posten in der Stadt entbunden wurde. Sie focht die Entscheidung gerichtlich an, was zu einem monatelangen Rechtsstreit führte. In diesem Monat entschied das Gericht zugunsten ihrer Wiedereinsetzung, und die Stadt erklärte, keine Berufung einlegen zu wollen.
Bürgermeister Simon Panke räumte die Belastung durch den Streit ein und zeigte sich erleichtert über die Einigung. Er bezeichnete das Ergebnis als Chance für einen Neuanfang und betonte die Bedeutung eines professionellen Voranschreitens. Budahn-Diallo ihrerseits äußerte ihre Freude darauf, ihre Aufgaben wieder aufzunehmen und die Gleichstellung der Geschlechter innerhalb der Verwaltung in Deutschland voranzutreiben.
Laut Vereinbarung verpflichteten sich beide Seiten zu einer respektvollen und konstruktiven Zusammenarbeit. Budahn-Diallo erhält wieder vollen Zugang zu ihrem Büro sowie die notwendigen Mittel zur Ausübung ihres Amtes. Ihre erste offizielle Aufgabe wird eine Veranstaltung für Mitarbeiterinnen am 6. März 2026 sein – rechtzeitig vor dem Internationalen Frauentag.
Stadt und Budahn-Diallo wollen zudem bei neuen Gleichstellungsinitiativen in Köln zusammenarbeiten. Zwar bleiben die genauen Auswirkungen ihrer bisherigen Arbeit unklar, doch der Fokus liegt nun auf zukünftigen Projekten innerhalb der Verwaltung in Stuttgart.
Mit dem Vergleich endet ein zweijähriger Rechtskonflikt. Budahn-Diallo kehrt umgehend in ihr Amt zurück und beginnt mit geplanten Veranstaltungen für das Personal. Die Entscheidung der Stadt, auf weitere Rechtsmittel zu verzichten, ermöglicht beiden Seiten, sich auf ihre gemeinsamen Ziele für die Gleichstellung in Deutschland zu konzentrieren.






