Glücksrad-Gewinner bereut BMW-Sieg: Wie ein Traumauto zum Albtraum wurde
Elias LehmannGlücksrad-Gewinner bereut BMW-Sieg: Wie ein Traumauto zum Albtraum wurde
Ein Kandidat, der bei Glücksrad einen BMW gewann, gab später zu, dass sich der Gewinn in ein finanzielles Debakel verwandelte. Trotz des anfänglichen Triumphgefühls häuften sich die Kosten rasant – am Ende blieb weit weniger übrig als erwartet.
Der Gewinner musste zunächst einen Scheck über 4.000 Dollar an das Autohaus ausstellen, noch bevor er das Fahrzeug mitnehmen durfte. Dazu kam die Einkommensteuer auf den vollen Wert des Wagens, da Sachgewinne in den USA als steuerpflichtiges Einkommen gelten.
Als ihm die Ausgaben bewusst wurden, versuchte er, den BMW zurück an das Autohaus zu verkaufen. Dort bot man ihm jedoch nur 26.000 Dollar – deutlich unter dem Listenpreis von etwa 41.165 Dollar. Ein anderes Autohaus kaufte das Fahrzeug schließlich für 32.000 Dollar.
Nach Abzug von Steuern, Gebühren und Wertverlust belief sich der Netto-Wert des Wagens am Ende auf rund 16.000 Dollar. Der Kandidat warnte später andere davor, dass Bargeldpreise bei Spielshows oft die klügere Wahl seien als hochwertige Sachgewinne. Ähnliche Geschichten gibt es auch von anderen Formaten wie Gehen Sie ein Deal ein?, wo Gewinner mit unerwarteten Kosten für Luxuspreise konfrontiert wurden.
Die Erfahrung lehrte den Sieger eine klare Lektion: Spielshow-Gewinne können mit hohen finanziellen Belastungen verbunden sein. Zwischen Steuern, Gebühren und Wertverlust kostete ihn der BMW am Ende weit mehr, als der anfängliche Nervenkitzel wert war.






