10 June 2026, 00:29

Golda Meirs bewegender Aufstieg: Vom Pogrom-Opfer zur ersten Ministerpräsidentin Israels

Vortrag über Golda Meir am Freitag im VHS-Forum

Golda Meirs bewegender Aufstieg: Vom Pogrom-Opfer zur ersten Ministerpräsidentin Israels

Vortrag über Golda Meir: Vom verfolgten Kind zur prägenden Politikerin Israels

Am kommenden Freitag, den 16. Juni, findet um 15:00 Uhr im VHS-Forum Solingen ein Vortrag über Golda Meir statt – eine der einflussreichsten politischen Persönlichkeiten Israels. Ihr Leben reichte von einer von Verfolgung geprägten Kindheit bis hin zu einer Karriere, die die Gründung eines Staates mitgestaltete.

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Golda Meir wurde 1898 in Kiew geboren und erlebte bereits als Kind antisemitische Pogrome. 1906 floh ihre Familie in die USA, wo sie später zionistische Überzeugungen entwickelte. Zwei Jahrzehnte später wanderte sie mit ihrem Mann nach Palästina aus und ließ sich schließlich in Jerusalem nieder.

Ihre politischen Fähigkeiten fielen David Ben-Gurion auf, der sie mit wichtigen internationalen Missionen betraute. 1948 gehörte sie zu den Unterzeichnerinnen der israelischen Unabhängigkeitserklärung und wurde kurz darauf Botschafterin in Moskau. Im Laufe der Jahre bekleidete sie mehrere Ministerämter, darunter für Arbeit und Außenpolitik.

1969 schrieb Meir Geschichte als erste Ministerpräsidentin Israels. Ihre Führung wurde während des Jom-Kippur-Kriegs 1973 auf die härteste Probe gestellt, der letztlich zu ihrem Rücktritt führte. 1978 starb sie und hinterließ ein Erbe, das eng mit Israels frühen Kämpfen und Erfolgen verbunden ist.

Der Freitagsvortrag beleuchtet ihren Weg vom verfolgten Mädchen zur prägenden Figur der israelischen Politik. Die Veranstaltung in Solingen bietet die Gelegenheit, über Meirs Beitrag zur Staatsgründung Israels und ihren nachhaltigen Einfluss auf die politische Landschaft des Landes nachzudenken. Die Teilnehmer erfahren, wie sie sich von einer Flüchtlingsbiografie zur globalen Führungspersönlichkeit entwickelte.

Quelle