25 April 2026, 10:03

Großübung im Kreis Euskirchen testet Katastrophenschutz nach Erdbeben-Szenario

Kreislaufdiagramm des Katastrophenzyklus mit vier beschrifteten Phasen - Verringerung, Vorbereitung, Erholung und Antwort - verbunden durch Pfeile, umgeben von erklärendem Text.

Großübung im Kreis Euskirchen testet Katastrophenschutz nach Erdbeben-Szenario

Kreis Euskirchen testet Katastrophenschutz in großer Übung

Der Kreis Euskirchen hat kürzlich eine großangelegte Katastrophenschutzübung durchgeführt, um die Einsatzfähigkeit der lokalen Notfallstrukturen zu prüfen. Fast 100 ehrenamtliche und professionelle Einsatzkräfte bewältigten dabei ein Szenario, das auf einem Erdbeben der Stärke 6,5 basierte. Die Organisatoren bezeichneten die Übung als wichtigen Schritt zur Stärkung der regionalen Krisenmanagement-Systeme.

Die Simulation war Teil des Weiterbildungsprogramms "Nachhaltige Stabarbeit" des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Das Szenario, das gemeinsam vom BBK und dem Kreis Euskirchen entwickelt wurde, orientierte sich an der Risikoanalyse der Bundesregierung von 2019. Es simulierte ein schweres Erdbeben mit weitreichenden Zerstörungen und dem Zusammenbruch kritischer Infrastruktur im nördlichen Teil des Kreises.

Die Einsatzleitung des Kreises Euskirchen koordinierte die Maßnahmen auf der Führungsebene D gemäß der Feuerwehrdienstvorschrift 100 (FwDV 100). Beteiligt waren Kräfte aller kommunalen Feuerwehren, unterstützt von Fachberatern. Zu ihren Aufgaben zählten die schnelle Einsatzbereitschaft, die Verteilung von Ressourcen und die Abstimmung zwischen verschiedenen Behörden und Organisationen.

Getestet wurden zudem logistische Abläufe wie die Versorgung und den Transport von Verletzten sowie die Evakuierung von Anwohnern. Besonders im Fokus standen die Kommunikation unter Druck, Entscheidungsfindung in Echtzeit und die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften.

Landrat Markus Ramers lobte die Übung im Nachgang als "entscheidenden Meilenstein". Sie trage maßgeblich dazu bei, nachhaltige Krisenmanagement-Strukturen für künftige Notfälle zu festigen.

Die Simulation bot fast 100 Einsatzkräften praktische Schulungen im Umgang mit Großschadenslagen. Sie stärkte die Vorbereitung des Kreises Euskirchen auf Erdbeben und andere schwere Katastrophen. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse plant der Kreis nun, die Lehren aus der Übung weiter auszubauen.

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