Grüne fordern dringende Modernisierung des VRR-Schienennetzes bis 2028
Die Grünen fordern sofortige Maßnahmen zur Modernisierung des VRR-Schienennetzes. Sie verweisen auf anhaltende Verspätungen durch veraltete Triebwagen, die Fahrgäste dazu veranlassen, statt der Bahn das Auto zu nutzen. Die Partei betont, dass bis 2028 elektrisch betriebene, leisere und zuverlässigere Züge notwendig seien.
Pendler auf der RE-47-Strecke leiden seit Monaten unter Einschränkungen. Der Regional-Express, der Remscheid und Düsseldorf über den Solinger Hauptbahnhof verbindet, bleibt weiterhin außer Betrieb. Leon Kröck, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen, bezeichnete die Streichung der Verbindung als „kontraproduktiv für die Verkehrswende“.
Die Partei fordert, dass der VRR die Umstellung der RE-47- und S7-Linien auf batterieelektrische Triebzüge (BEMU) vorantreibt. Zudem soll der zeitaufwendige Umstieg am Solinger Hauptbahnhof entfallen, indem durchgehende Verbindungen nach Düsseldorf eingeführt werden. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie zur Modernisierung der Flotte und Steigerung der Pünktlichkeit.
Die geplanten Aufrüstungen sehen vor, die alten Züge bis 2028 durch moderne BEMUs zu ersetzen. Dadurch sollen Verspätungen reduziert und Fahrgäste zurück zur Schiene gelockt werden. Die Grünen halten diese Schritte für unverzichtbar, um ein effizienteres und umweltfreundlicheres Verkehrssystem zu schaffen.






