Hamm plant neues Wohngebiet am Bahnhof Westtünnen mit NRW.URBAN-Vertrag
Leon FischerHamm plant neues Wohngebiet am Bahnhof Westtünnen mit NRW.URBAN-Vertrag
Die Stadt Hamm hat einen wichtigen Schritt zur Erschließung neuer Wohnbauflächen südlich des Bahnhofs Westtünnen unternommen. Auf der EXPO REAL in München unterzeichneten Vertreter der Stadt einen Vertrag mit der NRW.URBAN, um erste Voruntersuchungen einzuleiten. Ziel des Projekts ist es, Wohnraum für die lokale Bevölkerung zu schaffen – bei voller Planungshohheit der Kommune.
Bürgermeister Marc Herter traf sich mit den NRW.URBAN-Geschäftsführern Henk Brockmeyer und Ludger Kloidt, um die Vereinbarung über die Entwicklungsträgerschaft zu besiegeln. Im Rahmen des Deals übernimmt NRW.URBAN zentrale Vorbereitungsmaßnahmen, darunter Bodenbewertungen und Bedarfsanalysen. Die NRW.BANK unterstützt das Vorhaben mit einem über ein Treuhandkonto abgewickelten Kredit.
Das Projekt folgt dem Modell der "Kooperativen Baulandentwicklung", das in ähnlichen Vorhaben bereits rund 80 Wohngrundstücke oder -gebäude hervorgebracht hat. In Hattingen, Wickede und Bochum entstanden auf diese Weise jeweils zwischen 15 und 40 Wohneinheiten. Die Hammer Verantwortlichen betonten, dass sämtliche Erlöse aus künftigen Grundstücksverkäufen in kommunale Investitionen fließen werden.
Während des gesamten Prozesses sind Grundstückseigentümer und Beteiligte in die Abstimmungen eingebunden. Trotz der Einbindung von NRW.URBAN behält die Stadt die volle Planungshoheit und Entscheidungsgewalt.
Der Vertrag markiert den Start der detaillierten Vorbereitungen für das Gebiet um den Bahnhof Westtünnen. Bei Erfolg wird das Projekt dringend benötigten Wohnraum in Hamms Baulandreserven ergänzen. Die Stadt bleibt auch künftig federführend – und sorgt dafür, dass die Bürgerbeteiligung die Ergebnisse mitprägt.






