Ibbenbürener verliert tausende Euro durch Investmentbetrug in sozialen Medien
Leon FischerIbbenbürener verliert tausende Euro durch Investmentbetrug in sozialen Medien
Ein 55-jähriger Mann aus Ibbenbüren hat nach einer Investmentbetrugsmasche in sozialen Medien mehrere tausend Euro verloren. Die Betrüger überredeten ihn, in mehreren Schritten Geld zu überweisen, bevor er bemerkte, dass es sich um einen Schwindel handelte.
Das Opfer war zunächst auf eine Online-Werbung für lukrative Geldanlagen gestoßen. Nach dem Kontakt mit den Betrügern willigte er ein, eine Summe im mittleren vierstelligen Bereich in zwei Raten zu investieren. Kurze Zeit später behaupteten diese, sein Konto weise ein hohes Guthaben auf, und drängten ihn, weitere Mittel einzuzahlen.
Anschließend überredeten sie ihn, einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich in Kryptowährung zu stecken. Als er versuchte, sein Geld abzuheben, verlangten sie eine weitere Gebühr im mittleren vierstelligen Bereich für eine angebliche "Identitätsprüfung". Erst als sie erneut nach Geld fragten, wurde ihm klar, dass er Opfer eines Betrugs geworden war.
Die Polizei warnt vor solchen Betrugsmaschen. Sie rät zur Vorsicht, wenn Plattformen ungewöhnlich hohe Renditen versprechen oder wiederholte Zahlungen fordern, um Gelder freizugeben. Der Mann verlor einen beträchtlichen Betrag, bevor er den Betrug durchschaute. Die Behörden betonen, dass seriöse Investitionen niemals zusätzliche Gebühren verlangen, um auf das eigene Geld zugreifen zu können. Wer auf ähnliche Forderungen stößt, sollte dies umgehend melden, um weitere Verluste zu verhindern.






