Julian Brandts Abschied aus Dortmund: Warum sein Wechsel jetzt riskant wird
Ella BeckerJulian Brandts Abschied aus Dortmund: Warum sein Wechsel jetzt riskant wird
Julian Brandt wird Borussia Dortmund nach sieben Jahren im Verein diesen Sommer verlassen. Der 29-jährige Mittelfeldspieler ist ablösefrei erhältlich, wird aber ein hohes Gehalt erwarten. Nicht jeder Premier-League-Klub zeigt Interesse an einer Verpflichtung.
Brandts Zeit in Dortmund war durchwachsen. Er glänzte mit einzelnen Spitzenleistungen, kämpfte jedoch mit Konstanz. Sein hohes Gehalt machte ihn zudem zum Ziel, da der Verein die Kosten senken will.
Dortmund strebt einen Neuanfang an und will sich vom Image als "Geldautomat" für teure, fast weltklasse Spieler lösen. Der Klub ist bereit, Brandt auch ohne Ablösesumme ziehen zu lassen. In den vergangenen drei Jahren hatten Manchester United, Tottenham Hotspur und der FC Arsenal zwar Interesse gezeigt oder Gespräche geführt, doch ein Transfer kam nie zustande.
Nun wird Aston Villa als jüngster Premier-League-Klub mit dem deutschen Nationalspieler in Verbindung gebracht. Brandt kann sowohl zentral als auch auf den Außenbahnen spielen, doch seine fehlende Erfahrung in der englischen Eliteklasse könnte manche Interessenten abschrecken. Mit fast 30 Jahren könnte sein nächster Wechsel die letzte Chance sein, sich in einer großen europäischen Liga zu beweisen.
Brandts Abgang markiert das Ende einer Ära für Dortmund, das seine Mannschaft umbaut. Sein neuer Verein müsste seine Gehaltsforderungen erfüllen, dabei aber auch seine unbeständige Form bedenken. Die Zukunft des Mittelfeldspielers bleibt ungewiss, doch ein Wechsel ins Ausland scheint weiterhin möglich.






