Kestenholz Gruppe übernimmt traditionsreiches Mercedes-Autohaus in Aachen bis 2026
Leon FischerKestenholz Gruppe übernimmt traditionsreiches Mercedes-Autohaus in Aachen bis 2026
Die Kestenholz Gruppe hat ihre jüngste Expansion in Deutschland mit der Übernahme eines Mercedes-Benz-Autohauses in Aachen bekannt gegeben. Die Übernahme, die am 1. November 2026 in Kraft tritt, markiert einen weiteren Schritt in der Wachstumsstrategie des Unternehmens. Das familiengeführte Unternehmen verbindet dabei unternehmerische Sicherheit mit den Werten eines traditionsreichen Familienbetriebs.
Die Kestenholz Gruppe wurde 1952 im schweizerischen Niederdorf gegründet und pflegt seit über 70 Jahren eine Partnerschaft mit Mercedes. Das Unternehmen bleibt in Familienbesitz, mit Thomas Kestenholz als CEO und Daniel Kestenholz, der seit 2020 als Geschäftsführer für den Immobilienbereich fungiert. Unter ihrer Führung konzentriert sich das Unternehmen auf geografische Expansion, Infrastrukturmodernisierung und die Beschleunigung der digitalen Transformation.
Das übernommene Autohaus in Aachen blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1912 reicht. Über die Jahrzehnte hinweg hat es mehrere Standortverlagerungen und Erweiterungen durchlaufen und sich als wichtiger Akteur in der Region etabliert. Sämtliche Mitarbeiter am Standort Aachen behalten unter der neuen Führung ihre Arbeitsplätze.
Diese Übernahme folgt auf mehrere jüngste Zukäufe der Gruppe in Deutschland, darunter Lhys & Gondert in Koblenz (2022), Auto-Weber in Freiburg (2023) sowie die Falter Gruppe (2023). Weitere Hinzukäufe im Jahr 2023 umfassten AHG-Newel, das Autohaus Lehmann in Schopfheim und Johan Wedig in Frankenthal (2025). Zudem sicherte sich die Gruppe 2025 die Vertriebsrechte für ein Nutzkraftwagen-Autohaus in Koblenz und übernahm im selben Jahr Auto Bähr in Ludwigshafen.
Nach der Integration wird das Netzwerk der Kestenholz Gruppe auf 24 Standorte anwachsen und rund 1.650 Mitarbeiter beschäftigen. Der Umsatz des Unternehmens lag im letzten Geschäftsjahr bei etwa 750 Millionen Euro.
Der Deal festigt die Präsenz der Kestenholz Gruppe in Deutschland und bewahrt gleichzeitig das langjährige Erbe des Aacheners Autohauses. Da keine Arbeitsplätze am Standort abgebaut werden, ist ein nahtloser Übergang für Mitarbeiter und Kunden gewährleistet. Die Übernahme unterstreicht zudem die Strategie der Gruppe, unternehmerische Stabilität mit den Werten eines Familienbetriebs zu verbinden.






