Kölner Opernhaus und Schauspielhaus starten 2026 nach Milliarden-Projekt neu durch
Ella BeckerKölner Opernhaus und Schauspielhaus starten 2026 nach Milliarden-Projekt neu durch
Kölner Opernhaus und Schauspielhaus öffnen im September 2026 nach Jahren der Verzögerungen und explodierenden Kosten
Nach jahrelangen Verzögerungen und stark gestiegenen Ausgaben werden das Opernhaus und das Schauspielhaus in Köln im September 2026 endlich wieder ihre Türen öffnen. Das Projekt, das ursprünglich mit 253 Millionen Euro veranschlagt worden war, hat sich mittlerweile auf 1,5 Milliarden Euro aufgebläht – ein Vielfaches der ersten Schätzungen.
Die Bauarbeiten an den beiden Häusern begannen 2011, doch Planungsfehler und Teilabrisse trieben die Kosten weit über die erwarteten Summen hinaus. Die endgültige Rechnung beläuft sich nun auf rund 1,5 Milliarden Euro, die nicht nur den Neubau, sondern auch Finanzierungskosten und interimistische Spielstätten abdecken.
Alle Arbeiten sollen bis Ende 2025 abgeschlossen sein, die offizielle Wiedereröffnung ist für den 24. September 2026 vorgesehen. Der verlängerte Zeitplan spiegelt die Komplexität des Vorhabens wider, das zusätzliche Mittel erforderte, um unvorhergesehene Herausforderungen zu bewältigen.
Das gesamte "nutzungsfertige" Budget umfasst auch die Finanzierung von Übergangslösungen, damit während der langjährigen Sanierung weiterhin Aufführungen stattfinden konnten. Trotz der Verzögerungen hat die Stadt den endgültigen Termin für die Rückkehr des Publikums bestätigt.
Die renovierten Häuser werden im Herbst 2026 wieder Zuschauer empfangen. Die endgültigen Kosten von 1,5 Milliarden Euro liegen damit deutlich über der ursprünglichen Schätzung von 253 Millionen Euro. Frühere Budgetzahlen aus der Zeit vor Baubeginn wurden von offizieller Seite nicht bekannt gegeben.






