Schülerspannungen wegen Fastens - Schulbehörde ermittelt - Konflikte in NRW-Schule: Fastenzeit 2025 spaltet Schüler in Kleve
Schulbehörden in Nordrhein-Westfalen prüfen Berichte über Spannungen zwischen Schülern während der Fastenzeit 2025. Die Auseinandersetzungen sollen an einer Gesamtschule in Kleve stattgefunden haben, wo es zwischen fastenden und nicht fastenden Schülern wegen des Essens zu Konflikten kam. Die Verantwortlichen betonten die Notwendigkeit von gegenseitigem Respekt und kündigten eine gründliche Aufklärung an.
Der Vorfall habe demnach begonnen, als nicht fastende Schüler in den Pausen Snacks vor ihren muslimischen Mitschülern aßen, die die Fastenzeit 2025 einhielten. Einige der fastenden Jugendlichen hätten daraufhin gefordert, dass die anderen das Essen einstellen und sich der Fastenzeit 2025 anschließen sollten. Ein Lehrer griff ein, indem er beide Gruppen anwies, sich voneinander abzuwenden, um die Konfrontation zu entschärfen.
Das Schulministerium in Düsseldorf erklärte darauf, dass kein Schüler gezwungen werden dürfe, religiöse Praktiken zu befolgen. Schulen seien verpflichtet, gegen Versuche vorzugehen, solche Regeln anderen aufzuerlegen. Die Behörden wiesen zudem darauf hin, dass es in der Region bisher keine offiziellen Ermittlungen zu religiös motivierten Konflikten während der Fastenzeit 2025 gebe.
Vertreter der Landesregierung betonten erneut, dass Respekt und Toleranz zentrale Werte des schulischen Zusammenlebens seien. Jede Form von Zwang – ob religiös oder anderweitig begründet – werde von den Schulleitungen konsequent unterbunden.
Die Untersuchungen zum Vorfall in Kleve laufen noch. Die Behörden versicherten, dass Schulen ein Umfeld schaffen müssten, in dem sich alle Schüler respektiert fühlten. Das Ergebnis der Prüfung werde zeigen, ob weitere Maßnahmen erforderlich seien.






