LANCOM wechselt Führungsspitze nach 22 Jahren unter Gründer Ralf Koenzen
LANCOM, ein führender Akteur im europäischen Netzwerkinfrastrukturmarkt, gibt einen Wechsel an der Unternehmensspitze bekannt. Das 2002 von Ralf Koenzen gegründete Unternehmen hat sich seit jeher auf europäische Netzwerklösungen spezialisiert. Nach mehr als zwei Jahrzehnten als Vorstandsvorsitzender übernimmt Koenzen nun eine neue Rolle innerhalb der Organisation.
Koezen hatte LANCOM mit dem Ziel ins Leben gerufen, eine europäische Alternative im Bereich der Netzwerkinfrastruktur zu etablieren. Das Unternehmen ist Teil der Sparte Networks & Cybersecurity der Münchner Rohde & Schwarz-Gruppe, einem global agierenden Elektronikkonzern. Kern der Unternehmensphilosophie bleibt die Stärkung der digitalen Souveränität Europas durch lokal entwickelte Technologien.
Seit dem 1. März 2025 führen Constantin von Reden und Robert Mallinson gemeinsam die Geschäftsführung. Von Reden zeichnet verantwortlich für die Unternehmens- und Portfoliostrategie, während Mallinson den Vertrieb leitet. Beide betonen die Innovationskraft des Unternehmens, das moderne Technologien mit deutschem Ingenieurswissen verbindet.
Koezen verlässt das Unternehmen jedoch nicht vollständig: Er übernimmt den Vorsitz im Aufsichtsrat und bleibt LANCOM strategisch verbunden. Seine fortgesetzte Einbindung sichert die Kontinuität der langfristigen Ausrichtung.
Mit dem Führungswechsel steht LANCOM unter neuer Leitung, behält aber Koenzens strategischen Einfluss. Das Unternehmen strebt an, seine Position als europäischer Netzwerkhersteller weiter auszubauen – die beiden neuen Geschäftsführer sehen dabei erhebliche Wachstumschancen. Die Umstrukturierung markiert eine neue Phase für das Unternehmen, das weiterhin auf eigenentwickelte Netzwerklösungen setzt.






