12 April 2026, 08:04

Lürip baut: Neues Wohngebiet entsteht auf ehemaligem Militärgelände

Ein von Booten gesäumter Kanal, umgeben von Grün und Bäumen, mit Gebäuden im Hintergrund.

Lürip baut: Neues Wohngebiet entsteht auf ehemaligem Militärgelände

Offizieller Baubeginn für neues Wohngebiet in Lürip

Die Bauarbeiten für ein neues Wohnprojekt in Lürip haben offiziell begonnen. Das Vorhaben, das von der EWMG und der Anton Küpper Hoch- und Tiefbau GmbH geleitet wird, entsteht auf dem ehemaligen Militärgelände der REME und soll dringend benötigten Wohnraum schaffen. Mit einer feierlichen Grundsteinlegung wurde am Mittwoch der Startschuss für die Arbeiten gegeben. Die erste Bauphase soll bis Anfang 2026 abgeschlossen werden.

In der als Los 1 bezeichneten Anfangsphase entstehen rund 3.800 Quadratmeter Straßenfläche sowie 530 Meter Kanäle. Zudem umfasst das Gebiet eine Grundschule, einen Kindergarten und einen breiten Fuß- und Radweg, der das Gelände durchzieht. Das Projekt bildet den ersten Schritt, um das ehemalige REME-Gelände mit der Lüriper Altstadt zu verknüpfen.

Die EWMG hat bereits Ausschreibungen für ein separates Grundstück an der Compesmühlenweg gestartet, auf dem 29 Wohneinheiten errichtet werden sollen. Mindestens die Hälfte davon wird öffentlich gefördert. Die Vergabe der Grundstücke erfolgt nach drei Kriterien: höchstes Gebot, soziale Gesichtspunkte sowie ein Losverfahren mit Festpreis, um Fairness und Vielfalt zu gewährleisten.

Insgesamt fließen in diese Projektphase 1,5 Millionen Euro. Parallel zu den Infrastrukturarbeiten in Los 1 wird die EWMG in Kürze 14 Baugrundstücke für Ein- und Doppelhäuser an private Bauherren vermarkten. Auf dem gesamten REME-Gelände sollen langfristig rund 300 neue Wohnungen entstehen.

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Die erste Phase des Lüriper Wohnprojekts soll bis zum ersten Quartal 2026 fertiggestellt sein. Nach Abschluss bietet sie nicht nur neuen Wohnraum, sondern auch verbesserte Verkehrsanbindungen und Gemeinrichtungsein. Ziel des Vorhabens ist es, den dringenden Bedarf an Wohnungen zu decken und gleichzeitig ein gut vernetztes, lebendiges Viertel zu schaffen.

Quelle