08 April 2026, 00:09

LVM Versicherung führte Homeoffice schon 1995 ein – aus Platznot

Ein Arbeitsplatz mit einem Holzschreibtisch, einer Tastatur, einem Notizbuch, einem Stift, einem Tuch, einer Wollkugel, einer Pflanze in einem Glas und anderen Gegenständen, die ordentlich angeordnet sind.

LVM Versicherung führte Homeoffice schon 1995 ein – aus Platznot

LVM Versicherung führte Homeoffice lange vor dem allgemeinen Trend ein

Schon 1995 startete das Unternehmen ein erstes Pilotprojekt – damals aus Platzmangel. Heute arbeiten über 2.500 Mitarbeiter:innen je nach Tätigkeit flexibel von zu Hause aus.

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Die Idee entstand am LVM-Standort Kolde-Ring, wo beengte Büroräume nach neuen Lösungen verlangten. 1995 nahmen 35 Beschäftigte an der Testphase teil und teilten sich ihre Arbeitszeit zwischen Homeoffice und Büro auf. Noch bevor das Pilotprojekt endete, hatten sich bereits mehr als 100 weitere Kolleg:innen für eine Teilnahme beworben.

Die Umsetzung des frühen Systems gestaltete sich jedoch nicht einfach. Die größte Herausforderung bestand darin, zuverlässige Telefonverbindungen für die Remote-Mitarbeiter:innen sicherzustellen. Um dies zu lösen, entwickelte die LVM Mitte der 1990er-Jahre das LVM-Agentur-System (LAS), das einen sicheren Zugriff auf Daten von außerhalb des Büros ermöglichte.

Trotz anfänglicher Skepsis bewährte sich das Modell: Es verringerte den Bedarf an Büroflächen, senkte den Energieverbrauch und sparte Kosten. Heute können die Beschäftigten zwischen verschiedenen Modellen wählen – von bis zu 60 Prozent Homeoffice bis hin zur vollständigen Präsenz am LVM-Campus. Zudem erlaubt das Unternehmen zwei Wochen mobiles Arbeiten pro Jahr, selbst aus dem Ausland.

Aus einem kleinen Experiment ist das Homeoffice bei der LVM zu einer Standardoption für Tausende geworden. Es hat nicht nur die Arbeitsplatzgestaltung, sondern auch den Umgang mit Ressourcen im Unternehmen verändert. Die Mitarbeiter:innen profitieren von mehr Flexibilität, während das Unternehmen durch höhere Effizienz gewinnt.

Quelle