Marika Löchte übernimmt Führung beim Willicher Festival und setzt auf Innovation
Elias LehmannMarika Löchte übernimmt Führung beim Willicher Festival und setzt auf Innovation
Das Willicher Festival hat Marika Löchte zur neuen Vorsitzenden ernannt – sie folgt auf Sabine Mroch, die das Amt nach elf Jahren an der Spitze abgibt. Die gebürtige Krefelderin und langjährige Festivalbesucherin Löchte bringt drei Jahrzehnte Erfahrung in der Festivallandschaft mit und steht nun vor der Aufgabe, die Zukunft der Veranstaltung zu stärken, ohne ihre Traditionen zu vernachlässigen.
Sabine Mroch trat in diesem Jahr zurück und beendete damit ihre elfjährige Amtszeit als Vorsitzende. Ihr Abschied markiert den Beginn eines neuen Kapitels für das Festival, das seit langem eine kulturelle Institution in der Region ist.
Marika Löchte, die das Festival seit 30 Jahren besucht, übernimmt mit klaren Zielen: Sie will dem Event eine stabilere Basis verschaffen und es fit für zukünftige Anforderungen machen. Eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt Willich wird dabei entscheidend sein, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern.
Die Spielzeit 2025 spiegelt den Wandel des Festivals wider. Neben dem traditionellen Kinderstück – in diesem Jahr Pocahontas – bereichern neue Formate wie Poetry Slams das Programm, um jüngere Zuschauer anzusprechen. Auch eine Multimedia-Show, Harry Keaton – The Brain, feiert Premiere. Löchte selbst wirkte in dieser Saison als Regieassistentin bei Produktionen wie Der Club der toten Dichter und Fischer & Freunde mit.
Doch Löchtes Pläne gehen über das Programm hinaus: Sie möchte die Werte des Festivals an jüngere Familien vermitteln und einen reibungslosen Übergang im Vorstand sicherstellen. Ihr Fokus liegt darauf, Innovation und bewährte Traditionen in Einklang zu bringen.
Unter Löchtes Führung blickt das Festival mit einer Mischung aus frischen Ideen und tief verwurzelter Verbundenheit nach vorn. Das Programm 2025, das klassische und zeitgenössische Aufführungen vereint, zeigt: Man ist bereit, neue Zielgruppen zu begeistern. Die Verantwortlichen betonen, dass sich der Einsatz für Erhalt und Wachstum des Festivals mehr als lohnt.






