Meerbuscher Start-up flaiu revolutioniert Dokumentation mit KI-Tool ImmIQ und erhält NRW-Förderung
Leon FischerMeerbuscher Start-up flaiu revolutioniert Dokumentation mit KI-Tool ImmIQ und erhält NRW-Förderung
Start-up aus Meerbusch erhält Förderung für KI-gestützte Dokumentationslösung
Das in Meerbusch ansässige Start-up flaiu hat für seine KI-basierte Lösung ImmIQ eine Förderung aus dem NRW-Gründerstipendium erhalten. Das Tool soll Fachleuten in den Bereichen Bauwesen, Immobilien und Energie die Erstellung von Berichten erleichtern. Gründer Benjamin Altmeyer, der ursprünglich aus Grevenbroich stammt, entwickelte die App, um die Dokumentation für Experten vor Ort zu vereinfachen.
Das NRW-Gründerstipendium unterstützt junge Unternehmen in der Frühphase mit einem monatlichen Zuschuss, um Innovationen voranzutreiben. flaiu wurde vom Startup-Netzwerk Rhein-Kreis Neuss/Kreis Viersen für die Förderung empfohlen; die finale Bewilligung erfolgte durch die Projektträger Jülich. Zudem hat die Wirtschaftsförderung impuls.RheinKreisNeuss ihre Unterstützung zugesagt.
Mit ImmIQ können Nutzer vor Ort Fotos, Sprachnotizen und Textaufzeichnungen sammeln. Die App wandelt diese Daten anschließend automatisch in strukturierte Berichte um. Damit ersetzt das Tool den zeitaufwendigen manuellen Dokumentationsprozess für über 25.000 zertifizierte Fachkräfte in Deutschland, die jährlich mehr als 800.000 Gutachten erstellen.
Zunächst richtet sich die Lösung an Sachverständige, Energieberater und Immobilienbewerter. Durch den Einsatz von KI zeigt flaiu, wie digitale Werkzeuge traditionelle Geschäftsmodelle verändern können. Der Ansatz des Start-ups unterstreicht die wachsende Bedeutung künstlicher Intelligenz für die Effizienzsteigerung in verschiedenen Branchen.
Mit der gesicherten Förderung wird flaiu die Weiterentwicklung von ImmIQ vorantreiben, um Fachleute in den deutschen Bau-, Immobilien- und Energiesektoren zu unterstützen. Die Automatisierung der Berichtserstellung könnte die administrativen Arbeitsbelastungen für Tausende Experten verringern. Das Startup-Netzwerk Rhein-Kreis Neuss und das NRW-Gründerstipendium werden dabei eine zentrale Rolle für das Wachstum des Unternehmens spielen.






