24 June 2026, 06:04

Mehr Geld für Familien: Kinderzuschlag wird flexibler und einfacher zu beantragen

Kindergeld: Familien profitieren von der zweiten Stufe der Bürgergeldreform - Schüler können nun zusätzlich Geld verdienen

Mehr Geld für Familien: Kinderzuschlag wird flexibler und einfacher zu beantragen

Deutschland hat die Unterstützung für Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen durch neue Regelungen zum Kinderzuschlag ausgeweitet. Die Reformen sind Teil der zweiten Phase der Bürgergeld-Änderungen und bieten berechtigten Haushalten mehr finanzielle Flexibilität. Familien werden nun aufgefordert, den Antrag zu stellen – das Verfahren wurde vereinfacht und ist über die digitale Identität (eID) online möglich.

Der Kinderzuschlag ist eine finanzielle Hilfe für Familien mit bescheidenen Einkommen. Durch die jüngsten Änderungen werden Einkünfte aus saisonalen oder Ferienjobs nicht mehr bei der Berechnung des Zuschlags berücksichtigt. Auch Mutterschaftsleistungen nach dem Mutterschutzgesetz zählen künftig nicht mehr als Einkommen für diese Zwecke.

Bei Erwerbseinkommen zwischen 520 und 1.000 Euro wurde der steuerfreie Freibetrag in der Kinderzuschlag-Berechnung von 20 auf 30 Prozent erhöht. Studierende, Auszubildende und Schüler unter 25 Jahren dürfen nun bis zu 520 Euro monatlich steuerfrei verdienen, ohne dass dies ihre Anspruchsberechtigung beeinträchtigt. Gleiches gilt für Freiwillige unter 25 im Bundesfreiwilligendienst.

Zudem wird die sogenannte „Übungsleiterpauschale“ – eine Pauschale für Aufwandsentschädigungen oder Nebeneinkünfte – bis zu einem Jahresbetrag von 3.000 Euro nicht mehr als Einkommen angerechnet. Durch diese Anpassungen könnten mehr Familien Anspruch auf den Kinderzuschlag erhalten oder höhere Zahlungen bekommen. Die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit begrüßt die zusätzlichen Unterstützungsmaßnahmen.

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Die Reformen schaffen klarere Wege für Familien, um finanzielle Hilfen zu beantragen. Mehr Einkunftsarten werden nun bei der Berechnung des Kinderzuschlags ausgenommen oder günstiger bewertet. Dadurch könnten viele Haushalte in Deutschland höhere Zahlungen erhalten oder neu anspruchsberechtigt werden.

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