Mönchengladbach eröffnet 2026 seine siebte Gesamtschule in provisorischem Gebäude
Leon FischerMönchengladbach eröffnet 2026 seine siebte Gesamtschule in provisorischem Gebäude
Mönchengladbach bereitet die Eröffnung seiner siebten Gesamtschule vor: die Gesamtschule Breite Straße. Damit reagiert die Stadt auf die starke Nachfrage der Eltern. Fast 44 Prozent der Eltern vor Ort bevorzugen diese Schulform für ihre Kinder. Die neue Einrichtung startet zunächst in einem provisorischen Gebäude, bevor sie bis 2031 in einen eigens errichteten Komplex umzieht.
Die ersten Schülerinnen und Schüler werden im Schuljahr 2026/27 aufgenommen. Der Unterricht findet zunächst in einem modernen, L-förmigen Modulbau mit Flachdach statt. Das interimistische Gebäude bietet Platz für 34 Klassen – vier mehr als bisher – und soll später auf 36 erweitert werden, sobald der Neubau vollständig in Betrieb ist.
Der Bau des Hauptgebäudes beginnt voraussichtlich 2027; die erste Phase soll zum Schuljahr 2028/29 fertiggestellt sein. Danach wird das Provisorium abgerissen. Die Münchner Architekten von Auer Weber gewannen den Gestaltungswettbewerb und entwarfen einen Komplex mit fünf Bereichen, einzelnen Innenhöfen, einer Sporthalle und einer zentralen "Schulstraße", die alle Bereiche verbindet. Ein viergeschossiger Mittelbau dient als Haupteingang und Kernstück mit Gemeinschaftsräumen, Büros und Kunstateliers.
Das Projekt stößt auf großes Interesse: Für die ersten 108 Plätze gingen 142 Bewerbungen ein. Die Gesamtkosten für Interims- und Neubau belaufen sich auf geschätzte 130 Millionen Euro, wobei die endgültige Freigabe durch den Stadtrat noch aussteht. Bis 2031 sind in Mönchengladbach keine weiteren Gesamtschulen geplant.
Die neue Schule soll den wachsenden Bedarf an gemeinschaftlicher Schulbildung in der Stadt decken. Die Schüler wechseln schrittweise vom provisorischen Modulbau in den fertigen Neubau. Langfristig wird die Einrichtung eine zentrale Säule der weiterführenden Bildung in Mönchengladbach bilden.






