18 March 2026, 00:10

Netflix bremst Zusammenarbeit mit Harry und Meghan – droht das Aus für Archewell?

Logo des Vital Voices Global Partnership, das einen weißen Tauben mit ausgebreiteten Flügeln in einem blauen und weißen Gradientenkreis zeigt, alles von einem dünnen schwarzen Rand umgeben auf einem weißen Hintergrund, mit dem Namen der Organisation in fetter schwarzer Schrift.

Accusations und schwindendes Vertrauen? - Netflix bremst Zusammenarbeit mit Harry und Meghan – droht das Aus für Archewell?

Unsichere Zukunft: Netflix drosselt Zusammenarbeit mit Prinz Harry und Herzogin Meghan

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Nach fünfeinhalb Jahren steht die vielbeachtete Partnerschaft zwischen Netflix und Prinz Harry sowie Herzogin Meghan auf der Kippe. Wie Branchenkreise berichten, hat der Streaming-Riese die Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma des Paares, Archewell, deutlich zurückgefahren – während zentrale Projekte stocken und die Erwartungen sinken. Insider fragen sich inzwischen, ob es den Sussexes gelingen wird, sich in Hollywood über ihr königliches Erbe hinaus dauerhaft zu etablieren.

2020 unterzeichneten die Sussexes einen wegweisenden Vertrag mit Netflix, der eine Reihe exklusiver Inhalte versprach. Bisher realisiert wurden jedoch nur wenige Formate, darunter die Dokuserie Harry & Meghan (2022) und eine Dokumentation über Polo. Andere Projekte wie die Filme Triff mich am See (Meet Me at the Lake) und Das Hochzeitsdate (The Wedding Date) stecken seit drei Jahren in der Entwicklungsphase fest.

Kurzzeitig richtete Netflix den Fokus auf Meghans Lifestyle-Marke As Ever und die dazugehörige Serie Mit Liebe, Meghan (With Love, Meghan). Doch das Vorhaben scheiterte: Rund 10 Millionen Dollar an unverkauften Produkten wie Tee und Backmischungen lagern noch in Lagerhallen. Laut Quellen zeigt der Konzern zunehmend wenig Geduld.

Auch interne Spannungen sind bekannt geworden. Netflix-Mitarbeiter berichten von Frustration über die Arbeitsweise des Paares in Meetings – etwa über Meghans Gewohnheit, Harry zu unterbrechen und seine Ideen umzuformulieren. CEO Ted Sarandos soll scherzhaft geäußert haben, er nehme nur noch Anrufe von ihr entgegen, wenn ein Anwalt anwesend sei. Branchenvertreter zeigen sich unterdessen zurückhaltend, mit Archewell zusammenzuarbeiten, und zweifeln an der Fähigkeit des Unternehmens, wertvolle Inhalte zu liefern.

Da der ursprüngliche Exklusivvertrag im August 2025 ausläuft, geht Netflix nun zu einer weniger verbindlichen "First-Look"-Vereinbarung über – ein klares Signal für geringeres Engagement. Die Sussexes stehen damit unter Druck, ihre Relevanz in einem immer härter umkämpften Markt unter Beweis zu stellen.

Ihre Zukunft in der Unterhaltungsbranche hängt davon ab, ob es ihnen gelingt, sich von der royalen Erzählung zu lösen. Scheitert Archewell daran, erfolgreiches Mainstream-Content zu produzieren, könnten ihre Hollywood-Träume weitere Rückschläge erleiden. Die gedrosselte Partnerschaft mit Netflix spiegelt jedenfalls die Herausforderungen wider, die vor ihnen liegen.

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