Neuer Polizeichef in Lüdenscheid: Lokale Expertise trifft auf 38 Jahre Erfahrung
Leon FischerNeuer Polizeichef in Lüdenscheid: Lokale Expertise trifft auf 38 Jahre Erfahrung
Die Polizeidirektion Lüdenscheid hat nach dem Ausscheiden eines langjährigen Beamten eine neue Führungskraft. Der 55-jährige Erster Polizeihauptkommissar (EPHK) Thorsten Ausborn, ein gebürtiger Lüdenscheider mit fast vier Jahrzehnten Berufserfahrung, hat das Amt übernommen. Seine Ernennung folgt auf den Ruhestand von Oberpolizeidirektor Volker Mürmann, der 45 Jahre im Dienst stand.
Ausborn, der in Lüdenscheid geboren und aufgewachsen ist, blickt auf 38 Jahre Polizeidienst zurück. Zuletzt war er 15 Jahre lang als Schichtleiter im südlichen Märkischen Kreis tätig. In seiner neuen Position zeichnet er für den Stationsbetrieb verantwortlich, koordiniert die Streifendienste im Bezirk und leitet gezielte Kontroll- und Einsatzmaßnahmen.
Neben den operativen Aufgaben fungiert Ausborn als Hauptansprechpartner für externe Partner, darunter die Stadtverwaltung und andere lokale Institutionen. Seine Führung übernimmt er nach dem Ausscheiden von Volker Mürmann, der sechs Jahre lang dieselbe Dienststelle leitete und damit eine 45-jährige Karriere bei der Polizei beendete.
Der verheiratete Vater zweier Kinder bringt nicht nur berufliche Expertise, sondern auch tiefgreifende Ortskenntnis mit. Seine lange Verbindung zur Region soll die Bindung zur Bevölkerung stärken und die Einsatzfähigkeit der Behörde optimieren.
Der Wechsel markiert einen Neuanfang für die Lüdenscheider Polizeidirektion. Zu Ausborns Aufgaben gehören der tägliche Dienstbetrieb, die Streifenplanung und die Durchsetzung polizeilicher Maßnahmen – ebenso wie die Pflege wichtiger Partnerschaften. Die Übergabe erfolgt nach Mürmanns Abschied, der damit eine jahrzehntelange Dienstzeit in der Polizei beendet.






