07 April 2026, 10:04

Neuer Schutzkonzept-Generator hilft Sportvereinen gegen sexualisierte Gewalt

Ein Plakat mit der Aufschrift "Navy Medicine Readiness & Training Command Bremerton: Sexual Assault Prevention & Response - Respect, Protect, Empower" zeigt eine Gruppe von Menschen in Uniformen und Mützen vor einem Gebäude mit Fenstern und Türen.

Neuer Schutzkonzept-Generator hilft Sportvereinen gegen sexualisierte Gewalt

Neues Tool soll Sportvereine bei der Prävention sexualisierter Gewalt unterstützen

Ein neues Instrument soll Sportvereinen helfen, sexualisierte Gewalt zu verhindern. Entwickelt vom Landessportbund Nordrhein-Westfalen, ermöglicht der Schutzkonzept-Generator sicherere Umfelder für junge Athletinnen und Athleten. Derzeit wird das System in 600 Vereinen der Region erprobt.

Der Schutzkonzept-Generator funktioniert wie ein interaktiver Fragebogen: Er führt Vereine Schritt für Schritt durch eine Reihe von Fragen, um Risiken zu erkennen und Schutzmaßnahmen zu etablieren. Das Tool ist bewusst einfach gehalten, sodass es von jedem Verein genutzt werden kann – unabhängig von Größe oder Ressourcen.

Im Kern bietet der Generator ein Grundgerüst mit klaren Leitlinien und Mindeststandards. So rät er etwa davon ab, dass Trainerinnen oder Trainer mit Kindern allein unterwegs sind. Vereine können zudem Gefahrenbereiche identifizieren – etwa Umkleiden oder Trainingseinheiten –, in denen Missbrauch drohen könnte.

Ein zentrales Element ist eine visuelle Hilfestellung, die sogenannte "Wimmelbild"-Darstellung. Sie markiert besonders risikoreiche Zonen und hilft allen Mitgliedern, potenzielle Bedrohungen frühzeitig zu erkennen. Das Ziel ist doppelt: Vereine sollen sensibilisiert werden, und mögliche Täter sollen davon abgehalten werden, Schwachstellen auszunutzen.

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Die Initiative ist ein proaktiver Schritt im Kampf gegen sexualisierte Gewalt im Sport. Mit dem Generator können Vereine Risiken erkennen, bevor sie eskalieren. Nach der Testphase mit 600 Vereinen plant der Verband, das Tool flächendeckend einzuführen.

Quelle