Noma startet in Kopenhagen mit neuem Team und monatlichen Menüs durch
Noma kehrt am 5. August nach Kopenhagen zurück – mit neuem Konzept und Führungsteam
Nach seiner vorübergehenden Schließung Anfang dieses Jahres wird das Restaurant Noma in Kopenhagen am 5. August wiedereröffnen – diesmal nicht als temporäres Pop-up, sondern als vollwertiges Lokal. Die Rückkehr folgt auf eine Phase der Reflexion und des Wandels innerhalb des Teams.
Die Neueröffnung steht im Zeichen von Vorwürfen wegen Fehlverhaltens unter der früheren Führung von René Redzepi. Dieser hat sich für sein damaliges Verhalten entschuldigt und betont, an den Problemen gearbeitet zu haben. Künftig wird er als Creative Director fungieren und sich aus dem operativen Tagesgeschäft zurückziehen.
Neu an der Spitze stehen Annika de Las Heras als CEO sowie Mette Bring Søberg, die die Bereiche Forschung und Entwicklung leiten wird. Als Executive Chef stößt Pablo Soto zum Team. Gemeinsam wollen sie Nomas Tradition der kulinarischen und führungstechnischen Weiterentwicklung fortsetzen – mit Fokus auf Experimentierfreude, Lernen und Verbesserung.
Das neue Noma setzt auf ein monatlich wechselndes Menü, inspiriert von unterschiedlichen Zutaten, Ideen und Landschaften. Der Preis pro Person liegt bei 675 Dollar – deutlich günstiger als die 1.500 Dollar, die während des früheren Gastspiels in Los Angeles verlangt wurden.
Mit der Rückkehr beginnt für Noma ein neues Kapitel. Die überarbeitete Führungsstruktur und die monatlichen Menüinnovationen unterstreichen den Willen zur Erneuerung. Gourmets dürfen gespannt sein auf ein frisches kulinarisches Erlebnis, wenn die Türen im August wieder öffnen.






